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Adi Hütter kehrt zurück: Was der Start am 1. Juli für

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Adi Hütter beginnt am 1. Juli seine zweite Amtszeit als Trainer von Eintracht Frankfurt und tritt die Nachfolge von Albert Riera an. Der 56-Jährige kehrt zum

Adi Hütter kehrt für eine zweite Amtszeit als Cheftrainer zu Eintracht Frankfurt zurück, beginnend am 1. Juli. Der Bundesligist gab die Entscheidung am Freitag bekannt und wendet sich nach einer kurzen und unruhigen Zeit unter Albert Riera einer vertrauten Figur zu. Der 56-jährige Hütter trainierte die Adler bereits von 2018 bis 2021 und erhielt Lob für seine offensive Spielphilosophie und tiefe Läufe im Europapokal.

Der Schritt erfolgt nur wenige Tage, nachdem Frankfurt sich von Riera getrennt hatte, der das Team erst am Ende der Vorsaison übernommen hatte. Vereinsvertreter bezeichneten die Trennung als Ergebnis eines „Missverständnisses“, führten dies jedoch nicht weiter aus. In einer Erklärung dankte der Verein Riera für seine Bemühungen, betonte jedoch die Notwendigkeit eines Neuanfangs mit jemandem, der das Umfeld versteht.

Hütters erste Amtszeit in Frankfurt war von bemerkenswerten Erfolgen geprägt, darunter der Einzug ins Halbfinale der UEFA Europa League 2019 und ein DFB-Pokalfinale 2021. Im Sommer darauf wechselte er zu Borussia Mönchengladbach, doch seine Zeit dort war weniger erfolgreich, und seit 2022 ist er ohne Traineramt. Nun erhält er die Chance, die Verbindung zu erneuern, die ihn im Deutsche Bank Park zu einem Fanliebling machte.

„Wir sind überzeugt, dass Adi der Richtige ist, um die Mannschaft weiterzuentwickeln“, sagte Sportvorstand Markus Krösche in einer Pressemitteilung. „Seine Persönlichkeit, seine Fußballphilosophie und seine Kenntnisse des Vereins werden uns helfen, unsere Ziele zu erreichen.“ Die Ernennung signalisiert einen pragmatischen Ansatz der Vereinsführung, der nach der unerwarteten Turbulenz der Riera-Episode Stabilität priorisiert.

Für Hütter ist die Herausforderung klar: Er muss sich schnell in einen Kader integrieren, der in der vergangenen Saison den sechsten Platz in der Bundesliga belegte, und die Rückkehr in den Europapokal sichern. Der österreichische Taktiker ist bekannt für seinen hoch pressenden, schnell umschaltenden Stil, der dem athletischen Profil des aktuellen Kaders entgegenkommen sollte. Schlüsselspieler wie Jesper Lindstrøm und Randal Kolo Muani werden begierig darauf sein, unter einem Trainer zu arbeiten, der eine nachgewiesene Bilanz bei der Entwicklung von Talenten vorweisen kann.

Der Zeitpunkt der Ernennung lässt wenig Spielraum für eine verlängerte Schonfrist. Die Saisonvorbereitung beginnt in den kommenden Wochen, und Hütter muss seinen Trainerstab finalisieren und die Kaderstärke bewerten. Da das Sommer-Transferfenster bereits geöffnet ist, könnte Frankfurt Verstärkungen suchen, die in sein System passen, obwohl finanzielle Einschränkungen die Möglichkeiten begrenzen könnten.

Die Fans haben positiv auf die Nachricht reagiert und überschwemmen soziale Medien mit Willkommensgrüßen und Nostalgie für die Hütter-Ära. Viele erinnern sich an die beeindruckende Europa-League-Kampagne, in der das Team Inter Mailand und Benfica besiegte, bevor es im Elfmeterschießen gegen Chelsea verlor. „Er hat Glauben und ein Gefühl der Einheit gebracht“, schrieb ein Fan online. „Ich bin gespannt, was er wieder erreichen kann.“

Trotz des herzlichen Empfangs steht Hütter diesmal vor einer ganz anderen Landschaft. Die Bundesliga ist wettbewerbsintensiver geworden, und Frankfurts Ambitionen sind weiterhin hoch. Wenn er die Magie seiner ersten Amtszeit wiederholen kann, könnte die Partnerschaft erneut eine im Fußballhimmel geschlossene Verbindung sein. Für jetzt richten sich alle Augen auf den 1. Juli und den Beginn eines neuen Kapitels.

Basierend auf Berichterstattung von Kicker.