Die russische Tennisspielerin Ekaterina Aleksandrova, Weltranglistenvierzehnte, ist aus dem WTA-1000-Turnier in Rom ausgeschieden. Sie unterlag in der zweiten Runde der Deutschen Laura Siegemund in drei Sätzen.
Das Match war eine zermürbende Angelegenheit und dauerte zwei Stunden und fünfzig Minuten. Die derzeit Weltranglisten-46. Siegemund sicherte sich den Sieg mit 4-6, 7-6 (7-4), 6-1. Die deutsche Spielerin zeigte nach dem Verlust des ersten Satzes Widerstandskraft, kämpfte sich zurück, um den Tie-Break im zweiten Satz zu gewinnen, und dominierte dann den entscheidenden Satz.
Eine statistische Aufschlüsselung des Wettbewerbs zeigt die entscheidenden Unterschiede. Aleksandrova gelangen während des Matches drei Asse, wurde jedoch durch neun Doppelfehler behindert. Sie nutzte fünf von siebzehn Break-Punkten. Im Gegensatz dazu schlug Siegemund zwei Asse und beging nur zwei Doppelfehler. Entscheidend war, dass sie bei den Break-Punkten deutlich effizienter war und acht von dreizehn Chancen nutzte.
Dieses Ergebnis stellt eine bedeutende Überraschung auf dem römischen Sand dar, da die höher gesetzte Aleksandrova erwartet hatte, in dem prestigeträchtigen Turnier weiterzukommen. Siegemunds taktische Anpassung und mentale Stärke nach dem Auftaktsatz erwiesen sich als entscheidende Faktoren für ihren Comeback-Sieg.
Mit diesem Sieg erreicht Laura Siegemund die dritte Runde des Italian Open. Ihre nächste Gegnerin wird durch das Ergebnis des Matches zwischen Jacqueline Cristian und der ehemaligen Weltranglistenersten Karolina Pliskova bestimmt.
Das Turnier liefert weiterhin überraschende Ergebnisse, während die Spieler ihre Form vor dem bevorstehenden French Open feinabstimmen. Siegemund wird versuchen, diesen Schwung in ihrer nächsten Begegnung fortzusetzen.
Berichterstattung von Чемпионат.com.