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Anthony Gordon steht vor Medizincheck für 69,3-Millionen

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Anthony Gordon wird am Donnerstag den Medizincheck absolvieren, nachdem Barcelona einen 69,3-Millionen-Pfund-Deal mit Newcastle abgeschlossen hat. Der Wechsel

Anthony Gordon steht kurz vor einem prestigeträchtigen Wechsel zu Barcelona, mit einem für Donnerstag angesetzten Medizincheck, nachdem sich die beiden Klubs auf eine Ablösesumme von 69,3 Millionen Pfund geeinigt haben. Der englische Flügelspieler soll sein Gehalt auf rund 300.000 Pfund pro Woche verdoppeln, was die Entschlossenheit des spanischen Meisters unterstreicht, den Newcastle-Star vor seiner Abreise zur Weltmeisterschaft mit Thomas Tuchels Kader zu verpflichten. Der Deal, der voraussichtlich nächsten Monat ratifiziert wird, ist ein bedeutender Coup für Hansi Flicks Team, das spätes Interesse des FC Bayern München und langjährige Neugier des FC Liverpool ausgestochen hat.

Gordons Herz schlug schon immer für Barcelona, der Reiz des Camp Nou erwies sich als entscheidend, trotz eines Last-Minute-Angebots der Bayern. Laut Quellen aus dem Verhandlungsumfeld priorisierte der 25-Jährige die stilistische Passform und kulturelle Anziehungskraft La Ligas vor der Bundesliga, obwohl Bayern am Mittwoch hart versuchte, den Transfer zu kapern. Diese Entschlossenheit ermöglichte eine schnelle Einigung über persönliche Bedingungen, wobei der Stürmer ein Gehaltspaket akzeptierte, das seinen Status als einen der aufstrebenden Elite-Angreifer Europas widerspiegelt. Newcastle blieb unterdessen hartnäckig bezüglich der Zahlungsstruktur, um den maximalen Wert für einen Spieler zu erzielen, dessen Vertrag bis 2030 läuft.

Das Timing war entscheidend. Gordon soll am Montag zum englischen Trainingslager in Florida stoßen, um sich auf die WM vorzubereiten, aber alle Parteien waren bestrebt, die Formalitäten vorher abzuschließen. Durch die Terminierung des Medizinchecks und die Einigung jetzt kann der Transfer faktisch über das Wochenende abgewickelt werden, mit der offiziellen Ankündigung für Mitte Juni, wenn das Transferfenster öffnet. Diese Dringlichkeit spiegelt den Wunsch wider, die langwierigen Querelen zu vermeiden, die Newcastles jüngste Transferfenster plagten – insbesondere Alexander Isaks langwieriger Abgang zu Liverpool, der erst am Deadline Day letzten Sommers abgeschlossen wurde.

Für Gordon bedeutet der Wechsel sowohl eine Belohnung als auch einen Neuanfang. Er beendete die Saison 2025/26 als Newcastles bester Torschütze in allen Wettbewerben mit 17 Toren, und seine 10 Champions-League-Treffer machten ihn zum drittbesten Torschützen des Turniers, hinter Harry Kane und Kylian Mbappé. Doch seine Premier-League-Form war inkonsistent, und er wurde oft als Mittelstürmer eingesetzt, eine Rolle, die seine Wirkung minderte. Eine leichte Hüftverletzung zwang ihn dann, die letzten sechs Ligaspiele auszusetzen, und Eddie Howe ließ ihn selbst nach seiner Rückkehr zur Fitness als ungenutzten Ersatzspieler auf der Bank. Die Trennung fühlte sich freundschaftlich, aber beidseitig an; Gordon gab zu, nach einem fast-Wechsel zu Liverpool im Jahr 2024 unruhig gewesen zu sein, und ein Neuanfang im Ausland war immer im Bereich des Möglichen.

Barcelonas Offensivoptionen werden nun durch Gordons Vielseitigkeit gestärkt. Flick sieht ihn primär als Linksaußen, aber er kann über die gesamte Frontlinie eingesetzt werden. Im Camp Nou wird er mit Lamine Yamal und Raphinha um die Außenpositionen konkurrieren, während er auch als Deckung für die Mitte dient. Der deutsche Trainer scheint nicht zu beabsichtigen, Marcus Rashfords Leihe in einen festen Transfer umzuwandeln – ein Schritt, der rund 26 Millionen Pfund kosten würde –, sodass Platz für Gordons Ankunft bleibt. Gordons Gehaltsforderungen sind zwar beträchtlich, aber niedriger als die von Rashford, was die finanziellen Berechnungen glatter macht.

Für Newcastle ist der Verkauf ein kalkulierter Schritt in einem notwendigen Umbau. Nach einem enttäuschenden 12. Platz betonte Geschäftsführer David Hopkinson, dass der Klub nur zu eigenen Bedingungen handelt. Der Verkauf eines hochwertigen Vermögenswerts wie Gordon – mit einem noch lang laufenden Vertrag – generiert Mittel, um in den Kader zu reinvestieren. Howe, gezeichnet von der Isak-Transfer-Saga des letzten Sommers, war entschlossen, eine ähnliche Störung zu vermeiden, und diese frühe Einigung gibt Newcastle ein ganzes Fenster, um Ersatz zu finden und eine Mannschaft zu verstärken, die in der Liga schwer unterdurchschnittlich abgeschnitten hat.

Der Gordon-Transfer unterstreicht auch die sich verändernden Dynamiken im Stürmer-Markt. Barcelona hat trotz finanzieller Einschränkungen seine Muskeln spielen lassen, um ein bewährtes Premier-League-Talent zu verpflichten. Für Gordon ist es eine Chance, sein Spiel in einer körperlich weniger anspruchsvollen, aber taktisch komplexeren Liga zu verbessern. Der Wechsel könnte auch seinen Platz in Englands WM-Plänen festigen; regelmäßige Champions-League-Fußball und eine Hauptrolle bei Barcelona werden seine Aussichten unter Tuchel nur verbessern.

Während alle Seiten auf die Ergebnisse des Medizinchecks warten, spricht alles für einen reibungslosen Abschluss. Der Deal ermöglicht es Barcelona, den Angriff aufzufrischen, gibt Newcastle eine bedeutende finanzielle Spritze und bietet Gordon die Bühne, die er sich wünscht. Mit den Formalitäten, die schnell abgeschlossen werden, kann sich der englische Flügelspieler nun auf seine internationalen Verpflichtungen konzentrieren, in dem Wissen, dass seine Vereinszukunft geklärt ist. Basierend auf einem Bericht des Guardian.