Alvaro Arbeloa hat sich zu den Folgen einer Rangelei auf dem Trainingsplatz zwischen Federico Valverde und Aurélien Tchouaméni geäußert, die den dieswöchigen Clasico zwischen dem FC Barcelona und Real Madrid überschattet hat. Der Vorfall, der am Donnerstag stattfand, verletzte Valverde, der voraussichtlich 10 bis 14 Tage ausfallen wird, während Tchouaméni für das Spiel am Sonntag im Kader stehen wird.
Auf einer Pressekonferenz am Samstag lobte Arbeloa die schnelle Reaktion des Vereins, die eine Geldstrafe von 500.000 Euro für beide Spieler umfasste. "Ich bin sehr stolz auf die Entschlossenheit, Schnelligkeit und Transparenz, die der Verein gezeigt hat", sagte der ehemalige Verteidiger von Real Madrid. "Die Spieler haben Bedauern geäußert, ihren Fehler eingestanden und sich bei den Fans, der Kabine und dem Verein entschuldigt. Das reicht mir."
Arbeloa machte deutlich, dass er nicht vorhat, das Duo öffentlich an den Pranger zu stellen. "Ich werde sie nicht öffentlich verbrennen, denn keiner von ihnen verdient das, angesichts dessen, was sie in den letzten Jahren für diesen Verein getan haben", erklärte er und betonte, dass die Angelegenheit intern behandelt wurde und der Fokus nun auf dem Clasico liegen sollte.
Valverdes Abwesenheit ist ein schwerer Schlag für Real Madrid, da der uruguayische Mittelfeldspieler in dieser Saison ein wichtiger Leistungsträger war. Tchouaméni wird voraussichtlich starten oder von der Bank kommen und Stabilität im Mittelfeld bieten. Das Duell im Camp Nou hat große Auswirkungen auf den La Liga-Titelkampf, aber das Drama abseits des Platzes hat die Schlagzeilen beherrscht.
Auf die Frage nach dem Spiel selbst wurde während Arbeloas Pressekonferenz nur eine Frage zugelassen, was die Beschäftigung der Medien mit der Auseinandersetzung widerspiegelt. Arbeloa bestätigte, dass Tchouaméni Teil des Reisekaders sein wird, während Valverde mit seiner Genesung beginnt.
Der Vorfall hat eine Debatte über Disziplin und Einheit innerhalb des Teams ausgelöst, aber Arbeloas Haltung deutet auf den Wunsch hin, weiterzumachen. "Was jetzt zählt, ist das Spiel am Sonntag", fügte er hinzu. "Wir haben eine Mannschaft, die gewinnen kann, und wir müssen uns darauf konzentrieren."
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