Pierre-Emerick Aubameyang wird nicht zum Kader von Olympique de Marseille für das anstehende Spiel gegen Le Havre gehören. Die Entscheidung folgt auf einen Disziplinarvorfall, der sich im Trainingskomplex Commanderie des Vereins ereignete.
Der Vorfall ereignete sich am Donnerstagabend, während das Team bereits die vierte aufeinanderfolgende Nacht im Trainingszentrum verbrachte. Berichten zufolge führte Aubameyang eine Gruppe von etwa zehn Teamkollegen bei einer Reihe von lebhaften, aber letztlich störenden Aktivitäten in mehreren Räumen der Einrichtung an.
Die Situation eskalierte, als ein Feuerlöscher verwendet wurde, um Bob Tahri, ein Mitglied der sportlichen Leitung des Vereins, einzusprühen. Tahri, ein ehemaliger 3000-Meter-Hindernislauf-Meister, war Berichten zufolge im Dienst und überwachte die Ausgangssperre des Teams in der Commanderie. Das Einsprühen betraf Berichten zufolge auch sein Bett und persönliche Gegenstände.
Die Handlungen wurden als „fröhliches Chaos" ohne offensichtliche böswillige Absicht beschrieben, möglicherweise verursacht durch Langeweile wiederholter Trainingslager. Der Vorfall wurde jedoch von der Vereinsführung sehr ernst genommen, insbesondere von Tahri selbst, der den Vorfall dem Management von Marseille meldete.
Als direkte Folge wurde Aubameyang von der Reisegruppe für das Spiel in Le Havre ausgeschlossen. Diese Disziplinarmaßnahme unterstreicht die Haltung des Vereins, Ordnung und Respekt in seiner professionellen Umgebung aufrechtzuerhalten, selbst wenn Handlungen als Streiche wahrgenommen werden.
Der Ausschluss ist eine bedeutende Entwicklung für die Vorbereitung und Aufstellung des Teams für das anstehende Ligue-1-Spiel. Er hebt die internen Standards hervor, die OM von seinen Spielern erwartet, insbesondere während konzentrierter Zeiträume wie Trainingslagern.
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