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Brasilianisches Gericht spricht Amazonas-Beamte im

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Ein Bundesgericht in Brasilien hat ehemalige Beamte des Bundesstaats Amazonas im Zusammenhang mit einem Krankenhausverwaltungsvertrag aus dem Jahr 2019 des

Brasilianisches Gericht spricht Amazonas-Beamte im Krankenhausvertragsfall freiEin Bundesgericht in der 1. Region Brasiliens hat ehemalige Beamte des Bundesstaats Amazonas von Anklagen wegen Verwaltungsvergehens im Zusammenhang mit einem Verwaltungsvertrag aus dem Jahr 2019 für das Hospital Delphina Aziz und die UPA Campos Salles freigesprochen.

Die Entscheidung wies auch einen Antrag der Bundesstaatsanwaltschaft (MPF) zurück, der Schäden in Höhe von 32 Millionen R$ an der öffentlichen Kasse geltend gemacht hatte.

Wer wurde freigesprochen?Zu den Freigesprochenen gehören der ehemalige Vizegouverneur von Amazonas, Carlos Almeida Filho, sowie die ehemaligen Gesundheitssekretäre Rodrigo Tobias de Souza Lima, Simone Papaiz und Marcellus Campelo. Das Urteil sprach auch das Instituto Nacional de Desenvolvimento Social e Humano und dessen Direktor, José Carlos Rizoli, frei.

Begründung des UrteilsIn seiner Entscheidung erklärte Bundesrichter Ricardo Augusto Campolina de Sales, dass das Vorliegen von dolo (Absicht, Schaden zu verursachen) nicht nachgewiesen wurde. Diese Absicht ist nach jüngsten Gesetzesänderungen für eine Verurteilung nach dem Gesetz über Verwaltungsvergehen erforderlich.

Der Richter betonte, dass Verwaltungsfehler und mögliche Unregelmäßigkeiten allein nicht für eine Verurteilung ausreichen. Er hob mehrere Schlüsselpunkte hervor:

Die Verwalter handelten auf der Grundlage technischer und rechtlicher Stellungnahmen.Es gibt keinen Beweis für eine Veruntreuung von Mitteln oder unrechtmäßige Bereicherung.Ein Teil der Mittel wurde zur Deckung von Gesundheitsbedürfnissen umgeleitet.Die Entscheidungen fielen inmitten der Covid-19-Krise.Die ursprünglichen VorwürfeDie Klage der MPF hatte den 2019 unterzeichneten Vertrag zur Verwaltung der beiden Gesundheitseinrichtungen in Frage gestellt. Die Behörde wies auf Probleme wie mangelnde Überwachung, Vorauszahlungen und das Nichterreichen von Zielen hin. Trotz dieser Vorwürfe fand das Gericht keine Beweise für böswillige oder betrügerische Absichten der Angeklagten.

Ergebnis und nächste SchritteMit diesem Urteil ist der Fall abgeschlossen, und es werden keine Strafen gegen die Angeklagten verhängt. Die Beschlagnahme ihres Vermögens bleibt ebenfalls verweigert. Das Urteil stellt jedoch fest, dass der Staat weiterhin versuchen kann, mögliche Verluste über andere rechtliche Wege zurückzuerlangen, sofern diese keine Anklagen wegen Verwaltungsvergehen beinhalten.