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Brasilien-Paraguay-Operation zerstört 809 Tonnen Marihuana

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Eine 10-tägige gemeinsame Operation brasilianischer und paraguayischer Kräfte zerstörte über 809 Tonnen Marihuana und zerschlug 204 kriminelle Lager entlang

Eine massive gemeinsame Sicherheitsoperation hat den internationalen Drogenhandelsnetzwerken, die entlang der brasilianisch-paraguayischen Grenze operieren, einen empfindlichen Schlag versetzt. Die koordinierte Maßnahme, genannt Operação Nova Aliança 55, entfernte innerhalb von zehn Tagen mehr als 809 Tonnen Marihuana aus dem Verkehr.

Die Operation war eine bedeutende gemeinsame Anstrengung, geleitet von Paraguays Nationalem Antidrogensekretariat (SENAD) mit entscheidender Unterstützung durch Brasiliens Bundespolizei. Weitere Hilfe kam von Brasiliens Kommando für Innere Verteidigungsoperationen (CODI), dem paraguayischen Justizministerium sowie Luftunterstützung von der paraguayischen Luftwaffe und der brasilianischen Bundespolizei.

Die Offensive richtete sich gegen die dichten Waldgebiete von Pedro Juan Caballero und Capitán Bado, paraguayische Städte, die direkt an den brasilianischen Bundesstaat Mato Grosso do Sul grenzen. Diese Region ist ein bekannter und entscheidender Korridor für den Schmuggel von Drogen nach Brasilien.

Während der Operation zerschlugen Sicherheitskräfte insgesamt 204 Lager und Basen, die von kriminellen Organisationen genutzt wurden. Diese Einrichtungen waren zentral für den Anbau, die Verarbeitung und die Lagerung von Marihuana, das für den illegalen brasilianischen Markt bestimmt war.

Zusätzlich zur Zerstörung der Infrastruktur rodeten die Beamten 215 Hektar Marihuanaplantagen. Um den Umfang zu verdeutlichen, stellten die Behörden fest, dass diese Fläche mehr als 300 offiziellen Fußballfeldern entspricht, die vollständig mit der illegalen Pflanze bedeckt sind.

Die Operation beschlagnahmte und zerstörte auch 164,4 Tonnen Marihuana, das bereits verarbeitet und zum Vertrieb bereit war. Dies umfasste sowohl gepresste als auch gehackte Formen der Droge, was auf das fortgeschrittene Stadium des Handelsbetriebs hinweist.

Die Region Amambay in Paraguay, die eine direkte Grenze mit Städten wie Ponta Porã in Mato Grosso do Sul teilt, wird konsequent als eine der Hauptrouten für den Drogenschmuggel nach Brasilien identifiziert. Diese Operation gilt als eine der größten und erfolgreichsten gemeinsamen Aktionen der beiden Nationen in ihrem fortlaufenden Kampf gegen grenzüberschreitende organisierte Kriminalität.

Basierend auf Berichten von g1.