Busfahrer in Salvador starten Gehaltskampagne für 2026 mit wichtigen ForderungenBusfahrer in Salvador, Brasilien, haben ihre Gehaltskampagne für 2026 gestartet und eine Reihe von Forderungen an ihre Arbeitgeber überreicht. Die Kampagne wird von der Sindicato dos Rodoviários (Busfahrergewerkschaft) geführt und begann nach Mobilisierungen Ende März.
Wichtige Forderungen auf dem TischDie Hauptforderungen der Arbeiter umfassen:
Eine Gehaltsanpassung von 5% über der Inflationsrate.Eine Erhöhung des Essensgeldzuschusses, konkret die Forderung nach 30 monatlichen Tickets.Eine Verkürzung des Standardarbeitstages auf 6 Stunden.Eine Überprüfung der Arbeitszeitpläne (cartas horárias).Verhandlungen und MobilisierungenSeit dem Start der Kampagne fanden vier Verhandlungsgespräche zwischen der Gewerkschaft und den Arbeitgebern statt. Diese Gespräche endeten jedoch ohne eine Einigung.
Im Rahmen der Mobilisierungsbemühungen haben die Arbeiter Aktionen organisiert, die den öffentlichen Nahverkehr beeinträchtigt haben. Zu diesen Aktionen gehörten Verzögerungen bei Busabfahrten und eine Reduzierung der Anzahl der im Umlauf befindlichen Busse.
Die Situation ist noch nicht abgeschlossen, da beide Seiten weiterhin nach einer Lösung für die Gehaltsverhandlungen 2026 suchen.