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Celtic erzielt Last-Minute-Elfmeter: Meisterschaftsrennen

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Celtic erzielte in Motherwell einen Last-Minute-Elfmeter, um das Meisterschaftsrennen der Scottish Premiership bis zum letzten Spieltag offen zu halten und die

In einem atemberaubenden Scottish Premiership-Spiel im Fir Park sicherte sich Celtic einen entscheidenden 2:1-Sieg dank eines Elfmeters in der Nachspielzeit, der das Meisterschaftsrennen am Leben hält und bis zum letzten Spieltag verlängert. Der dramatische Auswärtssieg gegen Motherwell stellt sicher, dass die Titelverteidiger weiterhin nur einen Punkt hinter Spitzenreiter Rangers liegen, die am Mittwochabend ebenfalls gewannen.

Das Ergebnis bedeutet, dass die Entscheidung um die Premiership-Trophäe am letzten Wochenende der Saison fällt, wobei Celtic nun nur einen Punkt hinter ihren Old Firm-Rivalen liegt. Es war eine Nacht voller Dramatik, Anspannung und letztlich Erleichterung für die mitgereisten Fans, die ihre Mannschaft einen Sieg aus den Klauen eines titelbeendenden Unentschiedens reißen sahen.

Vor dem Spiel war die Rechnung für Brendan Rodgers' Mannschaft einfach: Gewinnen oder den Titel verabschieden. Rangers hatten ihre Aufgabe am frühen Abend durch einen Sieg gegen Hibernian im Ibrox erfüllt und damit den Druck auf Celtic erhöht. Die frühen Wechselspiele spiegelten diesen Druck wider, wobei Motherwell, bequem im Tabellenmittelfeld, keine Anzeichen von Nachgiebigkeit zeigte.

Die Gastgeber schockten den Meister in der 27. Minute. Ein schneller Vorstoß über die linke Seite legte Celticas Abwehrformation offen, und eine flache Hereingabe fand den heimischen Stürmer ungedeckt im Strafraum. Er machte keinen Fehler und jagte den Ball am Celtic-Torwart vorbei zur schockierenden Führung. Die Heimfans brachen in Jubel aus und witterten eine Sensation.

Celtic reagierte mit Nachdruck, fand aber gegen eine gut organisierte Motherwell-Abwehr nur schwer klare Chancen. Ihre Beharrlichkeit zahlte sich jedoch in der Nachspielzeit der ersten Halbzeit aus, als eine Ecke im Strafraum für Chaos sorgte und ein Celtic-Verteidiger am höchsten stieg und den Ball per Kopf ins Netz donnerte. Es war der wichtige Ausgleich, und die Teams gingen mit einem 1:1 in die Pause.

In der zweiten Hälfte dominierte Celtic das Spiel, doch Motherwell blieb bei Kontern gefährlich. Die Gäste trafen zweimal das Gestänge mit Weitschüssen, und Motherwells Torwart zeigte eine Reihe beeindruckender Paraden. Als die Partie in die letzten zehn Minuten ging, sah es nach einer Punkteteilung aus – ein Ergebnis, das Rangers einen entscheidenden Vorteil bei nur einem verbleibenden Spiel verschafft hätte.

Dann kam der Moment, der noch jahrelang wiederholt werden wird. Tief in der Nachspielzeit startete Celtic einen letzten Angriff. Ein energischer Lauf aus dem Mittelfeld durchbrach die Reihen von Motherwell, und als der Ball in den Strafraum gespielt wurde, wurde ein Celtic-Stürmer durch ein verzweifeltes Tackling zu Fall gebracht. Der Schiedsrichter zögerte nicht und zeigte auf den Elfmeterpunkt, was heftige Proteste der Heimmannschaft auslöste.

Nach längerer Verzögerung wurde der Elfmeter schließlich von Celticas Toptorschützen ausgeführt, der die Ruhe bewahrte und den Ball ins obere Eck schoss, wobei er den Torwart in die falsche Ecke schickte. Der Gästeblock explodierte. Spieler und Betreuer stürmten auf den Platz, und die gesamte Celtic-Bank leerte sich in Jubel. Es war eine emotionale Entladung, die die Geschichte von 90 Minuten hartem Fußball und einer ganzen Saison Arbeit auf dem Spiel erzählte.

Trainer Brendan Rodgers lobte nach dem Spiel den Charakter seiner Mannschaft. „Wir haben nie aufgegeben, selbst als es so aussah, als würde der Titel entgleiten“, sagte er. „Das ist das Zeichen eines Meisters. Wir haben noch Arbeit vor uns, aber das gibt uns einen enormen Schub.“ Der Elfmeter sicherte einen Sieg, der Celticas Hoffnungen auf das Double am Leben erhält.

Für Motherwell war es ein herzzerreißendes Ende einer leidenschaftlichen Leistung. Sie bleiben sicher im Mittelfeld, werden aber den Abwehrfehler bedauern, der Celtic die Lebensader bescherte. Trainer Stuart Kettlewell sagte, seine Mannschaft habe „mehr verdient“, müsse sich nun aber darauf konzentrieren, die Saison positiv zu beenden.

Der Fokus verlagert sich nun ganz auf den letzten Spieltag, an dem Celtic einen schwierigen Gegner zu Hause empfängt, während Rangers auswärts gegen eine abstiegsbedrohte Mannschaft antreten. Jedes Tor, jede Parade, jede Entscheidung könnte die Meisterschaft in die eine oder andere Richtung lenken. Die Premiership hat seit Jahren kein so enges Rennen mehr gesehen, und dieser späte Elfmeter ist sofort zu einem der ikonischsten Momente der schottischen Fußballgeschichte geworden.

Basierend auf Berichterstattung von Sky Sports.