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Celtic trifft sich diese Woche mit O'Neill und Keane

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Celtic's Desmond trifft sich diese Woche mit O'Neill und Keane bezüglich der Trainerrolle. O'Neill könnte bleiben; Keane eine Schlüsseloption; Bellamy

Celtic's Suche nach einem festen Trainer erreicht diese Woche einen entscheidenden Moment, da Hauptaktionär Dermot Desmond getrennte Gespräche mit Martin O'Neill und Robbie Keane vorbereitet. Die für die kommende Zeit angesetzten Treffen werden die unmittelbare Zukunft des schottischen Meisters prägen, nach einer turbulenten Saison, in der O'Neill zweimal als Interimstrainer zurückkehrte und dramatisch ein nationales Double holte.

O'Neill, der 74-jährige ehemalige Celtic-Trainer, folgte in der vergangenen Saison einem Hilferuf, zunächst nach Brendan Rodgers' überraschendem Rücktritt im Oktober und dann erneut auf der Zielgeraden der Saison. Trotz begrenzter Zeit gelang ihm ein atemberaubendes Ligapokal-Double, das er in der letzten Woche der Spielzeit perfekt machte. Dieser Erfolg hat den Vorstand tief dankbar gemacht, und es heißt, sie seien bereit, ihn dauerhaft zu behalten – vorausgesetzt, die Bedingungen und sein persönlicher Wunsch passen zusammen.

Allerdings deuten Quellen aus dem Umfeld an, dass O'Neill selbst abwägt, ob er sich im fortgeschrittenen Alter den Strapazen des Vollzeittrainings aussetzen soll. Die Führungsetage von Celtic setzt ihn nicht unter Druck, möchte aber seine Erfahrung in irgendeiner Form behalten – idealerweise in einer beratenden und betreuenden Rolle, selbst wenn er sich gegen den heißen Stuhl entscheidet. Desmond soll bei dem Treffen beide Möglichkeiten ausloten, was die hohe Wertschätzung für O'Neill unterstreicht.

Sollte O'Neill zurücktreten, ist der Weg frei für Robbie Keane als führenden Kandidaten. Der ehemalige Celtic-Stürmer, der kürzlich den ungarischen Verein Ferencvaros verließ, ist vertragslos und eine Person, die Desmond laut Berichten sehr bewundert. Keanes Trainerbilanz umfasst ein israelisches Liga-Pokal-Double mit Maccabi Tel Aviv im Jahr 2024, gefolgt von einem ungarischen Titel in seiner Debütsaison bei Ferencvaros 2025. Obwohl er in der vergangenen Saison die Titelverteidigung verpasste, sicherte er sich vor seinem Abgang aus Budapest den Magyar Kupa.

Der Kontrast zwischen O'Neills erfahrener, risikoarmer Kontinuität und Keanes relativer Trainingsjugend ist deutlich. O'Neill bringt institutionelles Wissen und eine sofortige Bindung zum Team mit, während Keane mit 47 ein langfristigeres Projekt mit einem modernen, progressiven Coaching-Stil darstellt, den er in ganz Europa verfeinert hat. Vereinsquellen deuten darauf hin, dass Desmond Keanes Energie und Ehrgeiz als potenziellen Katalysator für die nächste Phase von Celtic's Entwicklung sieht, besonders nach einer Saison voller Umwälzungen.

Neben diesen beiden haben sich auch andere Namen um die Vakanz ranken hören. Craig Bellamy, der ehemalige Celtic-Stürmer und jetzige walisische Nationaltrainer, wurde im Oktober als Kandidat identifiziert. Allerdings hat er sich öffentlich dazu verpflichtet, sein Land zur EM 2028 zu führen, und betonte kürzlich, dass er in dieser Rolle „glücklich“ sei und noch lerne. Da Wales die WM knapp verpasst hat, konzentriert sich Bellamy voll auf die Nationalmannschaft. Roberto Martinez, der portugiesische Trainer, ist ein weiterer Außenseiter, aber seine Beteiligung an der diesjährigen Weltmeisterschaft macht einen Wechsel vor der Saisonvorbereitung für Celtic undurchführbar.

Der Zeitpunkt ist entscheidend. Celtic möchte einen Trainer haben, bevor die Spieler zum Saisonvorbereitungstraining erscheinen, idealerweise innerhalb der nächsten zwei Wochen. Eine längere Vakanz könnte die Transferplanung gefährden und die Vorbereitung des Kaders auf eine Saison mit Champions-League-Qualifikation stören. Der Verein kann sich eine Wiederholung des holprigen Starts des letzten Jahres nicht leisten, als sie in der heimischen Liga hinterherliefen.

Dermot Desmond treibt als faktischer Entscheidungsträger den Prozess persönlich voran. Seine Präferenz, so gut informierte Quellen, ist es, eine Lösung zu finden, die Stabilität bewahrt und gleichzeitig neue Ideen einbringt. Die bevorstehenden Treffen sind nicht nur explorativ – sie sollen eine klare Richtung vorgeben, und eine endgültige Entscheidung ist möglicherweise bis zum Wochenende möglich.

Für O'Neill ist die Wahl zutiefst persönlich. Er hat nichts mehr zu beweisen, aber der Reiz eines letzten Kapitels in einem Verein, in dem er vergöttert wird, könnte überwältigend sein. Für Keane ist es eine Gelegenheit, in weitaus einflussreicherer Rolle nach Glasgow zurückzukehren, als es ihm als Spieler möglich war, mit der Chance, eine Dynastie aufzubauen. Die Fans sind unterdessen gespalten: Manche sehnen sich nach O'Neills bewährter Führung, andere wünschen sich eine mutigere, zeitgemäße Ernennung.

Unabhängig vom Ausgang werden die Gespräche dieser Woche den Weg von Celtic für die kommenden Jahre bestimmen. Da auch der Rivale Rangers im Umbruch ist, ist die Landschaft der Premiership reif für einen entscheidenden Schritt. Die Vereinsführung versteht die Bedeutung des Moments und ist entschlossen, es richtig zu machen, indem sie die einzigartige Mischung aus Nostalgie und Zukunftsorientierung nutzt, die O'Neill und Keane jeweils mitbringen.

Basierend auf Berichterstattung von Sky Sports.