Eine neue Einschätzung der Central Intelligence Agency deutet darauf hin, dass Iran die Widerstandsfähigkeit besitzt, einer US-Seeblockade weitere vier Monate standzuhalten. Diese Erkenntnis kommt, da diplomatische Bemühungen zur Lösung des anhaltenden Konflikts offenbar in eine Sackgasse geraten sind.
Der CIA-Bericht, der erstmals von der Washington Post veröffentlicht wurde, kommt ferner zu dem Schluss, dass die jüngsten US-Bombardements ihr strategisches Ziel nicht erreicht haben. Obwohl der ehemalige Präsident Donald Trump die Angriffe als Erfolg bezeichnete, legt die Analyse nahe, dass sie die iranische Führung nicht zur Kapitulation gezwungen haben.
Die Feindseligkeiten sind in einem kritischen maritimen Korridor wieder aufgeflammt. In den letzten Tagen haben die US-Marine und die iranischen Streitkräfte Angriffe in und um die Straße von Hormus ausgetauscht. Diese lebenswichtige Wasserstraße ist erneut zu einem Brennpunkt der langwierigen Konfrontation geworden.
Der Konflikt hat sich auch ausgeweitet. Die Vereinigten Arabischen Emirate berichteten, von Raketen und Drohnen angegriffen worden zu sein, was auf ein regionales Übergreifen der Feindseligkeiten hinweist. Die Situation unterstreicht die instabile Natur des Pattes und sein Potenzial, Nachbarstaaten hineinzuziehen.
Washington wartet derzeit auf Teherans Antwort auf einen konkreten Vorschlag. Das US-Angebot zielt darauf ab, den Krieg formell zu beenden, was dann den Weg für Verhandlungen über strittigere Fragen ebnen würde, einschließlich des umstrittenen iranischen Atomprogramms.
US-Außenminister Marco Rubio äußerte sich in Rom gegenüber Journalisten und drückte die Erwartung der Regierung aus. „Wir sollten heute etwas erfahren“, erklärte Rubio und hob die Dringlichkeit und Unsicherheit hervor, die den diplomatischen Kanal umgeben.
Aus Teheran war die Reaktion bedacht. Ein Sprecher des iranischen Außenministeriums bestätigte, dass das Land den Vorschlag noch prüfe. Nach den neuesten Berichten war noch keine offizielle Antwort an Washington übermittelt worden.
Die Analyse der CIA zeichnet das Bild eines langwierigen Konflikts. Sie legt nahe, dass der Krieg trotz des politischen Drucks innerhalb der Vereinigten Staaten, wo das militärische Engagement bei den Wählern unbeliebt ist, nicht schnell enden könnte. Die kommenden Tage sind entscheidend, da die Welt auf Irans Entscheidung wartet.
Basierend auf Berichten von g1.