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Dembélé gewinnt zum zweiten Mal in Folge Ligue 1-Spieler

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Ousmane Dembélé gewinnt zum zweiten Mal in Folge den UNFP Ligue 1-Spieler des Jahres, obwohl er nur 9 Mal in der Startelf stand. Er erzielte 10 Tore, gab 6

Paris Saint-Germains Ousmane Dembélé ist bei der 34. UNFP-Trophäenverleihung im Palais Brongniart zum zweiten Mal in Folge zum Ligue 1-Spieler des Jahres ernannt worden. Der 28-jährige Flügelstürmer setzte sich gegen Florian Thauvin von Marseille und Mason Greenwood durch und verlängerte PSGs Dominanz bei dieser Auszeichnung auf zehn Siege in Folge.

Was diese Leistung bemerkenswert macht, ist der Kontext: Dembélés Spielzeit ist deutlich zurückgegangen. In der Saison absolvierte er nur 20 Einsätze und stand in der Ligue 1 nur neunmal in der Startelf. Dennoch blieb seine Pro-Minute-Ausbeute erstklassig: 10 Tore und 6 Vorlagen, eine Quote, die Kritiker zum Schweigen brachte, die an seiner Fähigkeit zweifelten, seine außergewöhnliche Saison 2024-2025 zu wiederholen.

„Die Blicke haben sich geändert, weil ich der aktuelle Ballon-d'Or-Gewinner bin“, sagte Dembélé lächelnd. „Ich hatte viele körperliche Probleme, aber jedes Mal, wenn ich auf dem Platz stand, versuchte ich präsent zu sein. Ich weiß nicht, ob es doppelt zählt, aber es ist schön, dass die Spieler für mich gestimmt haben.“

Die Auszeichnung markiert einen Meilenstein in Dembélés Verwandlung von einem launischen Talent zu einem beständigen Spielentscheider. In der Saison 2023-2024 gewann er nach einer atemberaubenden Spielzeit den Ballon d'Or, doch viele fragten sich, ob er dieses Niveau halten könne. Diese aufeinanderfolgende Anerkennung beweist, dass er es kann, selbst mit reduzierter Spielzeit.

Das vielleicht deutlichste Zeichen seines Wachstums kam abseits des Platzes. Frankreichs Nationaltrainer Didier Deschamps wandte sich während der Zeremonie direkt an Dembélé. „Du bist eine große Inspiration für junge Spieler“, sagte Deschamps. „Du hattest sehr schwierige Momente. Sie sind jetzt weit weg, aber sie haben dir geholfen, der Spieler zu werden, der du heute bist. Die Anerkennung gebührt dir.“

Dembélé sicherte sich auch die Auszeichnung für das Tor der Saison, einen großartigen Chip gegen Lille, der einen atemberaubenden Sololauf krönte. Weitere Anwärter waren brillante Treffer gegen Marseille und Toulouse, was sein Gespür für entscheidende Momente unterstreicht.

„Ich verbringe außergewöhnliche Jahre bei PSG“, fuhr Dembélé fort. „Obwohl ich alle möglichen Trophäen gewonnen habe, habe ich immer noch diesen Hunger. Im August beginnt alles von vorne, und wir wollen jedes Mal Trophäen gewinnen.“

PSGs Dominanz spiegelte sich im gesamten Abend wider. Désiré Doué wiederholte als bester junger Spieler, und fünf Pariser – Achraf Hakimi, Willian Pacho, Nuno Mendes, Vitinha und Dembélé – wurden in die Ligue 1-Mannschaft des Jahres berufen. Der Trainer des Klubs, Luis Enrique, verpasste jedoch die Auszeichnung als Trainer des Jahres.

Der 20-jährige Doué, der seine zweite Espoir-Trophäe in Folge gewann, griff Dembélés Ehrgeiz auf. „Wir haben ein aufregendes Saisonende“, sagte Doué. „Wir genießen es alle, zusammenzuspielen, gemeinsam anzugreifen und zu verteidigen. Das Ziel ist es, die Champions League zurückzubringen.“

Dembélés Leistung wirft grundsätzliche Fragen zum Wettbewerbsgleichgewicht der Ligue 1 auf – PSG hat nun seit zehn Jahren in Folge den Spieler-des-Jahres-Preis gewonnen –, unterstreicht aber auch die individuelle Exzellenz eines Spielers, der sein Spiel neu erfunden hat. Sein Pressing, seine Einstellung und seine Fähigkeit, in begrenzter Zeit Magie zu erzeugen, haben ihn zu einem der entscheidendsten Angreifer des Fußballs gemacht.

Mit Blick auf die Zukunft deutet Dembélés Hunger darauf hin, dass er noch lange nicht zufrieden ist. Während PSG nach dem Ruhm der Champions League strebt, wird seine Rolle entscheidend sein, selbst wenn seine Einsatzminuten weiterhin kontrolliert werden. Für einen Spieler, der einst für Inkonsistenz kritisiert wurde, basiert sein Vermächtnis nun auf Doppelten – doppelten Auszeichnungen, zweistelligen Zahlen und einer doppelten Dosis Widerstandsfähigkeit.

Basierend auf Berichten von L'Equipe.