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Di Gregorios Zukunft in Gefahr: Alisson, De Gea als Optionen

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Juventus' Torwartkrise verschärft sich, da Di Gregorios Fehler anhalten. Der Club hat Alisson, De Gea und Meret für eine Sommer-Überholung ins Visier genommen.

Michele Di Gregorios Amtszeit bei Juventus steht auf der Kippe. Trotz einer kurzen Erholung nach Mattia Perins Verletzung wird der Torwart von kostspieligen Fehlern heimgesucht – zuletzt gegen Verona, wo er zum 13. Mal in dieser Serie-A-Saison beim ersten Torschuss kassierte. Die Erwartungslast in einem Verein, wo jeder Fehler vergrößert wird, ist unerträglich geworden.

Trainer Luciano Spalletti versuchte, die Situation Anfang März durch Torwartrotation zu managen, mit der Begründung, Di Gregorio müsse 'verschnaufen'. Perin nutzte die Gelegenheit, aber seine Verletzung am 7. März gegen Genua zwang Di Gregorio zurück ins Rampenlicht. In jener Nacht parierte er einen Elfmeter und schien das Blatt zu wenden, doch die zugrunde liegende Fragilität bleibt.

Nun, da Perin weiterhin ausfällt, muss Di Gregorio das heutige entscheidende Spiel gegen Lecce bestreiten, im Wissen, dass der Club aktiv nach Alternativen sucht. Laut Tuttosport hat Juventus Alisson Becker von Liverpool ins Visier genommen, ein langjähriges Ziel. Der Brasilianer, der noch ein Jahr Vertrag hat, nachdem Liverpool eine Verlängerungsklausel aktiviert hat, ist an einem Wechsel interessiert, verlangt aber hohe Gehälter.

Sollte der Deal mit Alisson scheitern, hat der Club Backup-Pläne. David De Gea, derzeit vereinslos nach seinem Abgang von Manchester United, und Alex Meret von Napoli sind beide in Betracht. De Geas Erfahrung in einem System mit wenigen Schüssen ist reizvoll, während Meret eine erschwinglichere Option darstellt.

Die Implikationen sind klar: Di Gregorio spielt um seine Juventus-Zukunft. Ein weiterer Fehler könnte die Suche des Clubs nach einem Ersatz beschleunigen. Seine Leistungen sind ein Mikrokosmos der breiteren Defensivprobleme von Juventus – eine Mannschaft, die in der Serie A die meisten Schüsse aufs Tor zulässt, aber Schwierigkeiten hat, defensive Solidität in weiße Westen umzuwandeln.

Spallettis Rotationspolitik hat die Position nicht stabilisieren können. Das Eingeständnis des Trainers, dass Di Gregorio 'bestimmte Dinge mentalisieren' müsse, unterstreicht die psychologische Belastung. Die beste Vorstellung des Torwarts kam im April gegen Atalanta, als Juventus unter Beschuss stand, was darauf hindeutet, dass er aufblüht, wenn er ständig getestet wird – eine seltene Eigenschaft in einem Team, das oft Ballbesitz abgibt.

Während die Saison in die Endphase geht, könnte das Torwart-Dilemma Juventus' Saison definieren. Da die europäische Qualifikation noch unsicher ist, kann sich der Club keine weiteren Ausrutscher leisten. Di Gregorios Erlösungsbogen muss heute Abend in Lecce fortgesetzt werden, sonst werden die Gerüchte Realität.

Basierend auf Berichten von Tuttosport.com - Calcio.