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Edilberto Júnors Caatinga-Projekt: 18-Jähriger stellt

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Das Aufforstungsprojekt eines 18-jährigen Schülers in Piauí hat über 1.300 Hektar des Caatinga-Bioms wiederhergestellt und die Rückkehr von über 20

Ein 18-jähriger Schüler aus dem Süden von Piauí leitet eine bemerkenswerte Anstrengung, eines der am stärksten bedrohten Ökosysteme Brasiliens wiederherzustellen. Edilberto Júnior hat ein Projekt entwickelt, um Gebiete des Caatinga-Bioms aufzuforsten, die durch Brände in der Gemeinde Sussuapara verwüstet wurden.

Die Initiative ist eine praktische Operation. Edilberto zieht persönlich die Setzlinge für die Wiederaufforstung heran, sammelt selbst Samen und erhält auch einige von Kontakten in anderen Bundesstaaten. Seine Arbeit geht direkt auf den erheblichen Verlust ein, den die Caatinga erlitten hat; laut Forschern bedeckt das Biom 10 % des Territoriums Brasiliens, aber mehr als die Hälfte davon ging bereits verloren, und nur 2 % sind innerhalb von Schutzeinheiten geschützt.

Das Ausmaß des Problems ist drastisch. Allein im Jahr 2024 wurden 1.338 Hektar der Caatinga zerstört. Edilbertos Projekt bietet eine lokalisierte, aber wirkungsvolle Reaktion auf diese anhaltende Degradation. Seine Bemühungen gehen jedoch über das bloße Pflanzen von Bäumen hinaus. Der junge Umweltschützer hat auch ein ausgeklügeltes System zur Überwachung der zurückkehrenden Tierwelt geschaffen.

Mit Kameras, die an einem von ihm gebauten Steintrog positioniert sind, fängt Edilberto Aufnahmen der Tiere ein, die zum Trinken kommen. Seine Überwachung hat die Rückkehr von mehr als 20 Säugetierarten in die sich erholenden Gebiete dokumentiert. Darunter sind Arten, die durch Abholzung und illegale Jagd bedroht sind, wie der Sumpfhirsch (veado-catingueiro), der Brüllaffe (macaco-guariba) und sogar eine Familie von Ozelots (gatos-mouriscos), einer kleinen Wildkatze.

Die gesammelten Daten und Bilder werden auf den Social-Media-Plattformen des jungen Schülers geteilt und sensibilisieren für die Biodiversität der Caatinga. Das Projekt hat eine solche Bedeutung erlangt, dass es nun Gegenstand der Forschung durch professionelle Wissenschaftler ist. Aziar Aximof, ein Forscher und Doktor der Botanik, stellte fest, dass die Anzahl der in Edilbertos Gebiet dokumentierten Säugetiere die zweithöchste ist, die jemals in einer Forschungsumfrage dieser Art dokumentiert wurde.

Edilbertos Geschichte ist Teil eines breiteren Musters brasilianischer Jugendlicher, die direkte Maßnahmen zum Schutz der Caatinga ergreifen. Ein ähnliches Projekt fand in Cabaceiras, Paraíba, statt, wo der Fotograf und Umweltschützer Breno Farias sein Grundstück in ein Agroforstsystem umwandelte und damit das schuf, was er als „Oase in der Mitte der Wüste“ für die lokale Tierwelt beschreibt.

Diese Basisprojekte unterstreichen die entscheidende Rolle lokaler Initiativen bei der Bekämpfung der Umweltzerstörung. Während die Caatinga mit immensen Herausforderungen konfrontiert ist, zeigt die Arbeit von Einzelpersonen wie Edilberto Júnior, dass gezielte Aufforstung und Überwachung erfolgreich beginnen können, geschädigte Landschaften zu heilen und wichtige Fauna zurückzubringen. Basierend auf Berichten von g1.