Xxgwise
PremiumAnmelden
Nachrichten

Forensischer Bericht zeigt: Kellner, der Stadtrat tötete

SousaComoAnderlechtAntwerpenDenderPortugalFK SarajevoServette FCPolice

Eine forensische Analyse kommt zu dem Schluss, dass der Kellner, der in einem Restaurant in Ceará einen Stadtrat erstochen und zwei weitere verletzt hat, an

Ein forensischer Bericht hat eine entscheidende neue Dimension zu einem gewalttätigen Vorfall hinzugefügt, der die Stadt Camocim im brasilianischen Bundesstaat Ceará im April 2024 erschütterte. Die von der Ceará Forensischen Expertise (Pefoce) durchgeführte Analyse ergab, dass der Kellner Antônio Charlan Rocha Souza zum Zeitpunkt des Angriffs an einer „nicht-organischen unspezifizierten psychotischen Störung“ litt. Diese Feststellung ist zentral für einen rechtlichen Antrag der Verteidigung, der argumentiert, dass der Angeklagte aufgrund seines Geisteszustands strafrechtlich nicht verantwortlich gemacht werden sollte.

Das tragische Ereignis ereignete sich am 28. April 2024, als der 51-jährige Stadtrat Cesar Araújo Veras tödlich erstochen wurde, kurz nachdem er das Restaurant betreten hatte, in dem Charlan arbeitete. Bei dem Angriff wurden zwei weitere Männer verletzt: der 55-jährige Restaurantbesitzer Euclides Oliveira Neto und der 56-jährige Kunde Fábio Roberto de Castro Sousa. Charlan verwendete ein Küchenmesser, das normalerweise zum Schneiden von Obst im Barbereich des Lokals verwendet wurde, um die Angriffe auszuführen.

Den forensischen Erkenntnissen des Berichts zufolge führte Charlans Zustand zu einem „vollständigen Verlust der Fähigkeiten zum Verständnis und zur Selbstbestimmung“ während des betreffenden Zeitraums. Das Dokument besagt, dass er „vollständig unfähig war, die rechtswidrige Natur der Tat zu verstehen“ und bringt das Verbrechen direkt mit seinem psychotischen Zustand in Verbindung, der Wahnvorstellungen und Halluzinationen umfasste. Der Bericht vermerkt, dass Charlan behauptete, eine Stimme gehört zu haben, die ihn zum Handeln aufforderte, und zog eine biblische Parallele.

Der Kellner sagte den Experten, er habe eine äußere Kraft gespürt, die ihn kontrollierte, und habe keine Erinnerung an den Angriff selbst; er beschrieb es, als ob sein Verstand „leer“ geworden sei. Er gab an, dass er erst wieder zu Bewusstsein kam, als er sein Auto fuhr, und Blut an seinen Händen sowie die bei der Tat verwendete Waffe bemerkte. Diese Aussage bildet die Grundlage für den Unzurechnungsfähigkeitseinwand der Verteidigung, der darauf abzielt, ihn für nicht haftbar zu erklären.

Der Fall hat starke Reaktionen der Familie des Opfers hervorgerufen. Ihr Anwalt, Leandro Vasques, erkannte die forensische Arbeit an, forderte jedoch eine tiefergehende Untersuchung des tatsächlichen psychischen Gesundheitszustands des Angeklagten. Er betonte, dass der Bericht selbst Charlans „akute und hohe Gefährlichkeit“ hervorhebe, und argumentierte, dass er keine Bedingungen habe, um in der Gesellschaft zu leben, und aus Gründen der kollektiven Sicherheit von der Öffentlichkeit getrennt bleiben müsse.

In der Zwischenzeit hatte die Staatsanwaltschaft von Ceará (MPCE) Charlan im Juni 2024 bereits wegen Mordes und versuchten Mordes angeklagt. Die ursprüngliche Haltung der Staatsanwaltschaft war, dass der Kellner so handelte, dass er die Opfer völlig daran hinderte, sich zu verteidigen, und dass das Motiv trivial war. Die polizeilichen Ermittlungen hatten angedeutet, dass das Verbrechen durch angebliche Belästigung am Arbeitsplatz motiviert war, eine Behauptung, die von der Familie des Stadtrats bestritten wird.

Nach der Einreichung des forensischen Berichts hat das 1. Gericht des Bezirks Camocim die Akte zur Überprüfung durch die Verteidigung, die Staatsanwaltschaft und die Vertreter der Familie des Opfers geöffnet. Das Gerichtsverfahren hängt nun von der Auslegung der psychiatrischen Bewertung und ihren Auswirkungen auf die strafrechtliche Verantwortlichkeit ab, während die Gemeinschaft Gerechtigkeit für den gewaltsamen Verlust einer öffentlichen Person und das anderen zugefügte Trauma sucht.

Basierend auf Berichten von g1.