Gabri Veiga ist überglücklich, nachdem er am vergangenen Wochenende mit Porto den portugiesischen Meistertitel gewonnen hat. Nach seiner ersten großen Trophäe seit seinem Abschied von Celta de Vigo vor fast drei Jahren teilte der Mittelfeldspieler einen herzlichen Wunsch mit: eine zukünftige Rückkehr nach Balaídos mit Iago Aspas als Sportdirektor.
„Es wäre ein Traum, bei Celta mit Aspas als Sportdirektor zu sein“, sagte Veiga und brachte damit die emotionale Bindung zum Ausdruck, die er immer noch zu seinem Jugendverein hat. Die Aussage kommt zu einem Zeitpunkt, da sein Ansehen in Portugal weiter steigt, wo er zu einer Schlüsselfigur im Wiederaufstieg Portos geworden ist.
Vegias Abgang von Celta im Jahr 2022 markierte das Ende einer Ära für die galicische Mannschaft. Der Eigengewächs war als eines der vielversprechendsten Talente der La Liga hervorgetreten und erzielte in seiner Durchbruchssaison 11 Tore. Sein 40-Millionen-Euro-Wechsel zu Porto, der durch eine Ausstiegsklausel ermöglicht wurde, galt als notwendiger Schritt für seine Entwicklung, hinterließ aber eine Lücke im Mittelfeld von Celta.
Nun, da er einen Meistertitel zu seinem Lebenslauf hinzugefügt hat, haben sich Vegias Gedanken der Zukunft zugewandt. Seine Bewunderung für Iago Aspas, den legendären Kapitän von Celta, ist gut dokumentiert. Aspas ist seit über einem Jahrzehnt der Herzschlag des Vereins, und sein potenzieller Übergang in die Rolle des Sportdirektors war Gegenstand von Diskussionen unter den Fans.
„Ich habe immer gesagt, dass Aspas ein Vorbild für mich ist. Ihn als Sportdirektor zu haben, wäre unglaublich“, soll Veiga hinzugefügt haben. Diese Einstellung spiegelt tiefen Respekt für einen Spieler wider, der die Identität von Celta über mehrere Spielzeiten hinweg geprägt hat.
Für Celta sind Vegias Worte eine willkommene Aufmunterung. Der Verein hatte Mühe, den Erfolg der Aspas-Veiga-Partnerschaft zu wiederholen, die einst die Fans begeisterte. Vegias Gedeihen im Ausland lässt auf ein mögliches Wiedersehen in der Zukunft schließen – auch wenn sein Fokus derzeit auf seinen aktuellen Verpflichtungen liegt.
Bei Porto hat sich Veiga gut an die taktischen Anforderungen des portugiesischen Fußballs angepasst. Seine Dynamik und sein Torriecher haben ihn im Estádio do Dragão zu einem Publikumsliebling gemacht. Der Gewinn der Meisterschaft bestätigt seine Entscheidung zu wechseln, aber sein Herz bleibt offensichtlich teilweise in Vigo.
„Ich bin sehr glücklich in Porto“, sagte Veiga, „aber Celta wird immer mein Zuhause sein.“ Eine solche doppelte Loyalität ist bei Spielern, die aus der Jugendakademie eines Vereins hervorgehen, üblich, und Vegias Fall ist keine Ausnahme.
Die Aussicht, dass Aspas Sportdirektor wird, verleiht der Erzählung eine weitere Ebene. Aspas, noch als Spieler aktiv, hat eine zukünftige Karriere im Management angedeutet. Wenn er in eine Front-Office-Rolle wechselt, könnte Veiga einer seiner ersten großen Transfers sein – eine symbolträchtige Rückkehr, die die Celta-Anhänger begeistern würde.
Vorerst genießt Veiga seinen portugiesischen Meistertriumph. Der Titel ist sein erster als Profi und festigt seinen Status als Gewinner. Dennoch bleibt der Traum von einer Heimkehr bestehen, ein Beweis für die anhaltende Anziehungskraft der eigenen Wurzeln.
Wenn das Sommer-Transferfenster näher rückt, werden die Celta-Fans genau beobachten. Obwohl noch keine konkreten Pläne angekündigt wurden, sorgt Vegias öffentliche Erklärung für zusätzliche Spekulationen. Für einen Verein, der sich im Wiederaufbau befindet, ist die Idee, einen eigenen Star unter Aspas‘ Führung zurückzuholen, verlockend.
Im Sport gehen Träume oft der Realität voraus. Gabri Vegias Vision einer Celta-Rückkehr mit Iago Aspas an der Spitze ist mehr als Nostalgie – es ist ein Entwurf für die Zukunft. Ob sie sich verwirklicht, bleibt abzuwarten, aber allein die Stimmung spricht Bände über den Charakter des Spielers.
Basierend auf Berichterstattung von Fútbol.