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Gladons Saison vorbei: Zwei Spiele Sperre für Foul an

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Paul Gladons Sperre von zwei Spielen für seine rote Karte gegen Feyenoord bleibt nach erfolglosem Einspruch bestehen, beendet seine Saison und wahrscheinlich

Paul Gladons Saison 2024/25 bei Fortuna Sittard ist abrupt und enttäuschend zu Ende gegangen. Der erfahrene Stürmer wird die verbleibenden zwei Spiele der Eredivisie aussetzen, nachdem das Disziplinarkomitee des niederländischen Fußballverbands seine zweispielige Sperre für ein rücksichtsloses Einsteigen gegen Feyenoord-Torwart Timon Wellenreuther bestätigt hat. Fortunas Einspruch war vergeblich, was bestätigt, dass Gladons letzter Auftritt im Fortuna-Trikot in dieser Saison – und möglicherweise für immer – nach nur 19 chaotischen Minuten endete.

Der Vorfall ereignete sich am Sonntag im Heimspiel gegen Feyenoord. Gladon kam in der 71. Minute als Einwechselspieler aufs Feld, doch sein Einsatz wurde fast sofort beendet. Bei der Jagd nach einem losen Ball stürmte der 34-Jährige gefährlich auf Wellenreuther zu und erwischte den Torwart mit übermäßiger Gewalt. Schiedsrichter Bas Nijhuis erkannte die Schwere zunächst nicht, aber der VAR griff ein und wies ihn an, die Szene am Monitor zu überprüfen. Nach Ansicht der Bilder zeigte Nijhuis die direkte rote Karte, sodass Fortuna die Schlussphase mit zehn Mann bestreiten musste.

Fortuna Sittard legte umgehend Einspruch gegen die obligatorische zweispielige Sperre ein und lehnte einen ersten Vergleichsvorschlag des Disziplinarstaatsanwalts ab. Der Verein argumentierte, die Strafe sei unverhältnismäßig, doch das Disziplinarkomitee sah keinen Grund, von der üblichen Sanktion abzuweichen. Am Freitag bestätigte Fortuna, dass der Einspruch abgewiesen wurde, und zerstörte damit jede Hoffnung, dass Gladon in den letzten Saisonspielen zum Einsatz kommt.

Infolgedessen wird Gladon Fortunas entscheidende Begegnungen gegen den FC Utrecht und SC Heerenveen verpassen. Da der Verein sicher im Mittelfeld steht und weder um europäische Plätze noch gegen den Abstieg kämpft, sind die unmittelbaren sportlichen Auswirkungen begrenzt. Für Gladon persönlich hat die Sperre jedoch ein schweres symbolisches Gewicht. Sein Vertrag läuft im Sommer aus, und der Verein hatte bereits angekündigt, dass die Option zur Verlängerung um ein weiteres Jahr nicht gezogen wird. Die rote Karte signalisiert daher wahrscheinlich das Ende seiner zweiten Amtszeit in Sittard.

Gladon wechselte ursprünglich 2021 von Willem II zu Fortuna und verbrachte drei solide Spielzeiten dort, wo er aufgrund seiner Arbeitseinstellung und physischen Präsenz zum Publikumsliebling wurde. Er verließ den Verein 2024, kehrte aber zu Beginn der aktuellen Saison zurück, um Danny Buijs' Kader Erfahrung und Tiefe zu verleihen. Der Wechsel schien für beide Seiten eine vernünftige kurzfristige Lösung zu sein, doch die zweispielige Sperre und die Vertragssituation überschatten nun seine Beiträge.

In 33 Einsätzen in allen Wettbewerben dieser Saison erzielte Gladon fünf Tore und gab zwei Vorlagen – Zahlen, die kaum beeindrucken, aber seine Rolle als unterstützender Stürmer widerspiegeln, der oft von der Bank kam. Seine Kopfballstärke und sein Ballhalten boten taktische Flexibilität, besonders wenn Fortuna einen Zielspieler brauchte, um Druck zu nehmen. Dennoch reichten diese Qualitäten nicht für einen längeren Verbleib, da Buijs offenbar ein anderes Profil für die nächste Saison bevorzugt.

Der Zeitpunkt der roten Karte war besonders grausam. Fortuna führte 2:1 gegen Feyenoord, als Gladon vom Platz gestellt wurde, und trotz einer tapferen Defensivleistung kassierten sie in der 89. Minute einen herzzerreißenden Gegentreffer. Die Niederlage verwandelte einen möglichen moralischen Erfolg in eine bittere Pleite und verstärkte die Frustration über Gladons undisziplinierten Kurzeinsatz. Es war ein Mikrokosmos einer Saison, in der die Limburger häufig durch kleine Randentscheidungen benachteiligt wurden.

Aus disziplinarischer Sicht unterstreicht die bestätigte Sperre die strenge Haltung des KNVB bei schwerem Foulspiel. Die ursprüngliche Entscheidung von Schiedsrichter Nijhuis, die durch den VAR bestätigt wurde, ließ wenig Raum für einen erfolgreichen Einspruch. Das Komitee sah den Vorfall wahrscheinlich als klare Gefährdung der Sicherheit eines Gegners an, eine Kategorie, die selten Reduzierungen erfährt. Für Fortuna dient der fehlgeschlagene Einspruch eher als teure Lektion in Bezug auf Erwartungen denn als ungerechtes Ergebnis.

Gladons bevorstehender Abgang wirft Fragen zum Neuaufbau des Fortuna-Angriffs auf. Mit 34 Jahren bleibt sein nächster Schritt ungewiss, die Möglichkeiten auf Eredivisie-Niveau sind wahrscheinlich begrenzt, obwohl seine Erfahrung anderswo Interesse wecken könnte. Der Stürmer selbst hat sich zu seiner Zukunft bedeckt gehalten, doch das erzwungene vorzeitige Saisonende verwehrt ihm einen richtigen Abschied vor den Heimpletern.

Die letzten beiden Spiele ohne Gladon erlauben es Buijs, jüngere Optionen zu testen. Talente wie Tijjani Noslin oder Iman Griffith könnten mehr Minuten erhalten und ihre Entwicklung in einer druckfreien Umgebung beschleunigen. Für Fortuna-Fans werden die Schlussrunden zu einem Blick in die Ära nach Gladon, die Jugend und Dynamik über Erfahrung stellt.

Obwohl der Verein über die Bestätigung der Sperre hinaus keine detaillierte Stellungnahme abgegeben hat, deuten Quellen auf ein Gefühl der Frustration, aber auch Akzeptanz hin. Das Disziplinarverfahren folgte trotz Beschleunigung den Standardprotokollen. Gladon selbst hat sich nicht öffentlich geäußert, wird aber voraussichtlich seinen Vertrag erfüllen, bevor er offiziell im Juni geht.

Basierend auf Berichten von Voetbal International.