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Großer Marihuana-Anbaubetrieb in Lagerhaus im Großraum São

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Die Polizei in São Bernardo do Campo hat eine ausgeklügelte Indoor-Marihuana-Anlage in Mogi das Cruzes zerschlagen, rund 200 Pflanzen beschlagnahmt und zwei

Bei einem bedeutenden Schlag gegen den Drogenhandel in der Region führte die Polizei der Delegacia de Investigações sobre Entorpecentes (Dise) in São Bernardo do Campo am Donnerstag einen Durchsuchungs- und Beschlagnahmebefehl an einem Grundstück in Mogi das Cruzes, einem Teil der Metropolregion Greater São Paulo, durch. Die Aktion führte zur Entdeckung einer groß angelegten Marihuana-Anbauanlage und zur Festnahme von zwei Frauen auf frischer Tat.

Das betreffende Grundstück in der Rua Palestina im Viertel Vila São Paulo wirkte von außen wie ein typisches Wohnhaus. Beim Betreten entdeckten die Beamten jedoch eine voll funktionsfähige, lagerhausähnliche Einrichtung, die dem Anbau von Cannabis in einer kontrollierten Gewächshausumgebung diente. Ungefähr 200 Marihuana-Pflanzen wurden am Standort beschlagnahmt.

Laut Polizeibeamter Paulo Ribeiro, der an der Operation teilnahm, handelte es sich bei dem produzierten Marihuana um eine hochwertige Sorte namens „flor". Diese Art von Marihuana ist auf dem illegalen Markt besonders wertvoll, da sie nicht gepresst wird und keine chemischen Zusätze enthält. Die Ermittlungen ergaben weiterhin, dass die Verdächtigen das Cannabis auch verarbeiteten, um eine weitere hochwertige Betäubungssubstanz namens ICE herzustellen.

Der finanzielle Umfang der Operation war beträchtlich. Beamter Ribeiro erklärte, dass ein Kilogramm des „flor"-Marihuana auf dem illegalen Markt rund 40.000 R$ kostet. Er schätzte die Anfangsinvestition für die Errichtung einer solchen ausgeklügelten Gewächshausanlage auf zwischen 1 und 1,2 Millionen R$, was den professionellen Charakter des kriminellen Unternehmens unterstreicht.

Die Ermittlungen hatten zuvor vier Mitglieder der kriminellen Bande identifiziert. Ein männlicher Verdächtiger, der für den Einzelhandelsvertrieb verantwortlich sein soll, wurde bereits früher in São Bernardo do Campo festgenommen. Diese Person kooperierte mit den Behörden und lieferte die entscheidenden Informationen, die die Ermittler zu dem Produktionslager in Mogi das Cruzes führten.

Bei der Razzia im Lager beschlagnahmte die Polizei außerdem etwa 15 Kilogramm Marihuana, das bereits verarbeitet und verpackt war und für den Vertrieb bereitstand. Die beiden am Tatort festgenommenen Frauen gestanden laut Angaben ihre Beteiligung an dem Plan. Sie sagten den Ermittlern, dass sie jeweils ein monatliches Gehalt von 20.000 R$ für ihre Rollen in der Operation erhielten. Beide wurden anschließend zur weiteren Bearbeitung zur Central de Polícia Judiciária (CPJ) in Mogi das Cruzes gebracht.

Basierend auf einem Bericht von g1.