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Harry Kane erreicht 54 Tore in 70 Champions-League-Spielen

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Bayern Münchens Stürmer Harry Kane erzielte sein 54. Champions-League-Tor in seinem 70. Spiel und liegt damit hinter Erling Haaland und Ruud van Nistelrooy auf

Der torgefährliche englische Stürmer des FC Bayern München, Harry Kane, hat sich weiter in die Geschichte der Champions League eingeschrieben. In seinem 70. Einsatz im europäischen Spitzenklubwettbewerb traf Kane und erhöhte seine bemerkenswerte Karriereausbeute auf 54 Tore. Diese Leistung stellt ihn in eine Reihe mit nur zwei anderen Spielern, die in ihren ersten 70 Champions-League-Spielen mehr Tore erzielt haben.

Das Jubiläumstor fiel in einem dramatischen und letztlich herzzerreißenden Halbfinal-Rückspiel gegen Paris Saint-Germain. Nach einer 5:4-Hinspielniederlage empfing Bayern PSG und brauchte eine Aufholjagd. Die Franzosen gingen früh durch Ousmane Dembélé in der dritten Minute in Führung und brachten die Gesamtwertung fest in ihre Hand. Kane, der in dieser Saison Bayerns Leitfigur war, lieferte, als es darauf ankam, und erzielte tief in der Nachspielzeit der 90+4. Minute den entscheidenden Ausgleich zum 1:1 an diesem Abend.

Trotz Kanes Heldentaten reichte das 1:1 nicht. Bayern schied mit einer Gesamtniederlage von 6:5 aus, was Kane und seinen Teamkollegen den Einzug ins Finale verwehrte. Die Niederlage war bitter zu schlucken, insbesondere angesichts der offensiven Spektakel, die über beide Spiele hinweg geboten wurden. Kanes Tor war sein 14. in dieser Champions-League-Saison bei 13 Einsätzen, eine Bilanz, die nur hinter Real Madrids Kylian Mbappé liegt, der 15 Tore im Turnier erzielte.

Laut offiziellen UEFA-Statistiken ist Kanes Quote von 54 Toren in 70 Spielen phänomenal. Die einzigen Spieler, die diese Marke in ihren ersten 70 Einsätzen übertroffen haben, sind Manchester Citys norwegisches Wunderkind Erling Haaland, der in nur 58 Spielen unglaubliche 57 Tore erzielte, und der ehemalige niederländische Internationale Ruud van Nistelrooy, der in seinen ersten 70 Champions-League-Spielen 55 Tore netzte. Diese Statistik unterstreicht Kanes Status als einen der tödlichsten Stürmer, den der Wettbewerb je gesehen hat.

Nach dem schmerzhaften Ausscheiden sprach Kane mit dem deutschen Medium Sky Sport und äußerte seine Enttäuschung. „Es ist schwer. Wir hatten eine echte Chance, ins Finale zu kommen“, sagte er und räumte die verpasste Gelegenheit ein. Der englische Kapitän zeigte jedoch schnell seine professionelle Einstellung und betonte die Notwendigkeit, nach vorne zu schauen. „Jetzt konzentriere ich mich auf das DFB-Pokal-Finale. Wir haben die Chance auf ein Double“, erklärte Kane und richtete seinen Fokus auf das verbleibende nationale Pokalfinale der Bayern, in dem sie in dieser Saison noch Silber holen können.

Gefragt nach seiner Vorhersage für das bevorstehende Champions-League-Finale zwischen PSG und Arsenal, gab Kane seine fachkundige Meinung ab. „Ich denke, PSG hat im Finale einen leichten Vorteil“, prognostizierte er und tippte auf den französischen Meister als Pokalsieger. Seine Einschätzung basiert auf direkter Erfahrung, da er gerade PSGs formidable Offensive über zwei intensive Halbfinalbegegnungen hinweg erlebt hatte.

Kanes individuelle Brillanz leuchtet weiter, auch wenn der Mannschaftsruhm in der Champions League ihm für eine weitere Saison verwehrt bleibt. Seine rekordverdächtige Quote im Wettbewerb festigt sein Vermächtnis als moderner Großer, und da er sich nun auf den nationalen Erfolg mit Bayern konzentriert, ist die Jagd nach großen Trophäen noch lange nicht vorbei.

Basierend auf einem Bericht von サッカーキング.