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IOC hebt alle Beschränkungen für belarussische Athleten

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Das Internationale Olympische Komitee hat seine Empfehlung, belarussische Athleten von Wettbewerben auszuschließen, beendet. Sie können nun ihr Land bei

In einer bedeutenden politischen Wende hat das Internationale Olympische Komitee (IOC) angekündigt, dass es nicht länger empfehlen wird, belarussische Athleten und Teamfunktionäre von internationalen Sportveranstaltungen auszuschließen. Diese Entscheidung markiert das Ende der seit Februar 2022 geltenden Beschränkungen.

Laut einer offiziellen IOC-Pressemitteilung betont das Komitee, dass die Teilnahme eines Athleten an internationalen Wettbewerben nicht durch die Handlungen seiner Regierung, einschließlich der Beteiligung an bewaffneten Konflikten, eingeschränkt werden sollte. Dieses Prinzip untermauert die neue Haltung und ermöglicht es belarussischen Wettbewerbern, wieder die Farben und Flagge ihrer Nation zu vertreten.

Die Änderung bedeutet, dass belarussische Athleten nun berechtigt sind, bei großen IOC-sanktionierten Veranstaltungen, einschließlich der Olympischen Spiele, unter eigener Flagge anzutreten. Dies ist eine bemerkenswerte Rückkehr zur Normalität für die sportlichen Vertreter des Landes auf der globalen Bühne.

Während das IOC die übergeordnete Empfehlung ausspricht, behalten die einzelnen internationalen Sportverbände die Befugnis, eigene endgültige Entscheidungen über die Teilnahmeberechtigung von Athleten zu treffen. Es ist jedoch üblich, dass diese Verbände der allgemeinen politischen Ausrichtung des IOC folgen.

Die Situation für Russland steht in starkem Kontrast. Das IOC bestätigte, dass russische Athleten und Funktionäre weiterhin von IOC-Wettbewerben ausgeschlossen sind. Das Komitee nannte anhaltende Bedenken im Zusammenhang mit der gründlichen Überprüfung des russischen nationalen Anti-Doping-Systems durch die Welt-Anti-Doping-Agentur (WADA) als Hauptgrund für den fortgesetzten Ausschluss.

Das IOC stellte fest, dass es zwar konstruktive Gespräche mit dem Russischen Olympischen Komitee (ROC) über dessen Suspendierung gegeben habe, das Verbot jedoch bestehen bleibt. Die Rechtskommission des IOC beobachtet die Situation weiterhin genau.

Diese Entwicklung folgt einem ähnlichen Schritt des Internationalen Paralympischen Komitees (IPC), das bereits belarussischen Athleten erlaubt hatte, bei den bevorstehenden Winter-Paralympics 2026 unter eigener Flagge anzutreten, was etwas vor der Entscheidung des IOC geschah.

Basierend auf Berichterstattung von Sport | DR.