Juventus sicherte sich einen entscheidenden 1:0-Sieg über Lecce im Stadio Via del Mare, wobei Dusan Vlahovic nach nur 11 Sekunden das schnellste Tor der Serie-A-Saison erzielte. Der Sieg bringt die Bianconeri im Rennen um den vierten Platz und die Champions-League-Qualifikation drei Punkte vor Roma, bei drei verbleibenden Spielen.
Vlahovics Führungstor fiel nach einem blitzschnellen Konter. Koopmeiners bediente Cambiaso, der für den serbischen Stürmer flankte, der den Ball kontrollierte und an Falcone vorbei ins Netz setzte. Es war ein perfekter Start für Luciano Spallettis Mannschaft, die nach dem Unentschieden gegen Verona in der Vorwoche eine Reaktion brauchte.
Lecce antwortete gut und glich in der dritten Minute fast aus, als Banda Cheddira einsetzte, aber Di Gregorio parierte entscheidend. Die Gastgeber drängten weiter, Ramadani zwang aus der Distanz zu einer weiteren Parade, aber Juventus blieb bei Kontern gefährlich. Conceicao traf in der 4. Minute nach einem cleveren Steckpass den Pfosten.
Juventus hatte Chancen, die Führung auszubauen. In der 34. Minute fand Conceicaos Hereingabe Vlahovic, aber Siebert klärte entscheidend. Fünf Minuten später schoss Vlahovic nach einem Ballgewinn in der gegnerischen Hälfte über das Tor. Bremer versuchte in der 22. Minute einen spektakulären Fallrückzieher aus einer Ecke, traf das Tor aber nicht.
Spalletti lobte die Widerstandsfähigkeit seines Teams: „Wir haben mit der richtigen Intensität und Konzentration gespielt. Nach dem frühen Tor haben wir das Spiel gut kontrolliert. Der vierte Platz liegt in unserer Hand, und wir müssen weitermachen.“ Er betonte auch die Bedeutung von Vlahovics Beitrag und sagte, die Physis und Beweglichkeit des Stürmers seien entscheidend gewesen.
Lecce-Trainer Eusebio Di Francesco bedauerte, dass seine Mannschaft ihre Chancen nicht nutzen konnte: „Wir sind nach dem frühen Rückschlag gut gestartet und haben uns Chancen erarbeitet, aber uns fehlte die Präzision im letzten Drittel. Gegen ein Team wie Juventus muss man abgeklärt sein.“ Die Niederlage lässt Lecce im Abstiegskampf zurück, punktgleich mit Cremonese.
Das Spiel markierte auch die Rückkehr von Francisco Conceicao in die Startelf. Der Flügelspieler war über weite Strecken spielfreudig und kreierte mehrere Chancen. Seine Kombination mit Vlahovic und McKennie bereitete der Lecce-Abwehr Probleme. Spalletti lobte Conceicaos Entschlossenheit nach dem Spiel: „Er hat die richtige Einstellung. Wir brauchen diesen Hunger.“
Juventus' Sieg basierte auf einer soliden Verteidigung. Bremer und Kelly meisterten die Angriffe von Lecce gut, während Locatelli und Koopmeiners das Mittelfeld kontrollierten. Die weiße Weste war eine willkommene Erleichterung nach dem späten Gegentor gegen Verona.
Bei drei verbleibenden Spielen hat Juventus nun ein günstiges Restprogramm gegen Teams aus der unteren Tabellenhälfte. Spalletti betonte die Notwendigkeit von Konzentration: „Jedes Spiel ist ein Finale. Wir können uns keine Ausrutscher leisten.“ Das Rennen um die Champions League bleibt knapp, aber dieser Sieg verschafft einen wichtigen Puffer.
Basierend auf Berichten von Tuttosport.com - Calcio.