Rondônia erlebt seinen ersten bedeutenden Kälteeinbruch des Jahres, wenn eine Polarluftmasse aus Argentinien und Uruguay ab Freitag, dem 8. Mai, den Bundesstaat erreicht. Das Wettersystem bringt instabile Bedingungen mit einem deutlichen Temperaturabfall in verschiedenen Regionen.
Die Kaltfront wird voraussichtlich am Samstag, dem 9. Mai, starke Regenschauer mit Gewittern auslösen, die besonders den zentral-südlichen Teil von Rondônia betreffen. Die Bewohner sollten sich auf nasses und potenziell störendes Wetter während des Tages einstellen.
Bis Sonntag, dem 10. Mai, werden die Temperaturen in der Cone Sul Region von Rondônia merklich sinken. Die Kaltluft wird dann voraussichtlich nach Norden vorrücken und zwischen Sonntag und Montag, dem 11. Mai, die Landeshauptstadt Porto Velho erreichen.
Laut dem Centro Gestor e Operacional do Sistema de Proteção da Amazônia (Censipam) werden die Auswirkungen dieses Kälteeinbruchs in Rondônia mindestens bis zum 12. Mai anhalten. Die anhaltende kühlere Witterung stellt eine Abweichung von den typischen Klimamustern dieser Jahreszeit dar.
Die für diesen Wetterwechsel verantwortliche Polarluftmasse bildete sich über dem südlichen Südamerika und zog nordwärts durch Brasilien. Ihre Ankunft in Rondônia signalisiert den Beginn kühlerer Bedingungen in der Amazonasregion.
Die Behörden raten den Bewohnern, sich über die Wettervorhersagen auf dem Laufenden zu halten und die notwendigen Vorsichtsmaßnahmen zu treffen, insbesondere während des am Samstag erwarteten Starkregens. Die Kombination aus Regen und kühleren Temperaturen könnte Outdoor-Aktivitäten und Reisepläne im ganzen Bundesstaat beeinträchtigen.
Basierend auf einem Bericht von g1.