Die russische Eiskunstläuferin Kamila Valieva, die Weltmeisterin der Junioren 2020, hat über die Orte gesprochen, die sie in Zukunft besuchen möchte. In einem kürzlichen Interview listete die Athletin verschiedene Ziele auf, die ihre Liebe zu kulturellen Erlebnissen und Naturwundern widerspiegeln.
Valieva zeigte eine besondere Faszination für Japan, ein Land, das sie erkunden möchte. Ihre Liste umfasst auch die Berglandschaften der Schweiz, wo sie die Alpenlandschaft genießen möchte. Näher an ihrer Heimat erwähnte sie den Wunsch, in die Region Altai zu reisen, und hob den spezifischen Wunsch hervor, dort Quad zu fahren und in die Wildnis einzutauchen.
Die Läuferin malte ein lebendiges Bild ihres idealen Altai-Urlaubs und beschrieb den Wunsch, einfach ein Zelt auf einem Feld oder im Wald aufzustellen und Zeit damit zu verbringen, die schöne Natur zu genießen. Diese Sehnsucht nach einem rustikalen, naturverbundenen Rückzugsort steht im Gegensatz zu ihrem hochdisziplinierten Sportlerleben.
Das Ziel jedoch, das bei Valieva die leidenschaftlichste Reaktion hervorrief, war der Baikalsee. Sie sagte, sie habe schon immer den intensiven Wunsch gehabt, den ikonischen sibirischen See zu besuchen. Diese Sehnsucht wurde während einer Zeit, in der sie nicht an Wettkämpfen teilnehmen konnte, noch verstärkt.
Während dieser Zeit fand dort ein Turnier namens „Eröffnung des Baikalsees“ statt. Valieva sah sich das Ereignis an und verspürte einen Stich der Reue, indem sie scherzhaft fragte, warum es nicht ein Jahr später hätte stattfinden können, damit sie teilnehmen könnte. Sie beschrieb den Ort als unglaublich schön und als einen Ort, den man am besten im Winter besucht.
Dies stellt einen erheblichen Terminkonflikt für die Profisportlerin dar, da die Wintersaison der Höhepunkt des Eiskunstlaufkalenders ist. Valieva bemerkte, dass es ihr außer bei Veranstaltungen wie der „Eröffnung des Baikalsees“ schwerfällt, Zeit für die Reise zu finden. Sie schlug sogar scherzhaft die Möglichkeit einer „Eröffnung des Baikalsees 2.0“ vor, um ihrem Wunsch nachzukommen.
Das Interview gewährte einen Einblick in die persönlichen Wünsche der Meisterläuferin und zeigte ihre Wertschätzung für verschiedene Umgebungen, von den kulturellen Zentren Japans bis zur rauen Wildnis des Altai und der gefrorenen Pracht des Baikalsees.
Bericht basiert auf Чемпионат.com.