RB Leipzig ist von einer sechstägigen Promotion-Reise nach Südafrika zurückgekehrt und am Sonntag gelandet, mit neuem Fokus auf die kommende Saison nach einer Reihe von Gemeinschaftsaktivitäten und einem Freundschaftsspiel. Die Reise, die darauf abzielte, das internationale Profil des Clubs zu stärken, diente auch als Prüfstein für die nächste Talentgeneration.
Im Rahmen des Besuchs traf der Bundesligist in Pretoria in einem Testspiel auf Mamelodi Sundowns. Zum Reisekader gehörten zehn Akademieabsolventen und junge Talente, alle bestrebt, sich einen Namen zu machen und um einen Platz im Seniorenkader zu kämpfen.
Der Club hatte bereits bestätigt, dass zwei dieser zehn Jugendspieler fest für die erste Mannschaft in der neuen Saison eingeplant sind. Während der Club ihre Namen nicht sofort nannte, war die Botschaft klar: Der Weg von der Jugend in den Profikader bleibt offen und wird geschätzt.
Doch es war Verteidiger Ibrahima Konaté, der im Duell mit Sundowns die Schlagzeilen stahl. Der französische Innenverteidiger lieferte eine überragende Leistung ab und zeigte die Physis und Gelassenheit, die ihn seit Langem als einen zu Beobachtenden auszeichnen. Sein Auftritt in Pretoria war eine Absichtserklärung, die seine Bereitschaft unterstrich, auf höherem Niveau zu konkurrieren.
Konatés Einsatz dürfte seine Argumente für eine regelmäßigere Beteiligung gestärkt haben. Da die Defensivtiefe der ersten Mannschaft in einem anspruchsvollen Spielplan getestet wird, könnte ein Spieler seines Profils wertvolle Deckung und Konkurrenz bieten. Seine Fähigkeit, das Spiel zu lesen und mit Autorität in Zweikämpfe zu gehen, war voll und ganz zu sehen.
Die Südafrika-Reise selbst war mehr als nur eine Werbeveranstaltung; sie bot wichtige Minuten in einem wettbewerbsintensiven Umfeld abseits des Drucks der Bundesliga. Für junge Talente wie Konaté sind solche Gelegenheiten kostbare Vorsprechen.
Da Leipzig nun seine Aufmerksamkeit wieder auf den Trainingsplatz richtet, wird der Trainerstab die Lehren aus der Reise verdauen. Mit zwei Plätzen, die praktisch gesichert sind, und anderen wie Konaté, die Ansprüche anmelden, verspricht der interne Wettbewerb sich zu verschärfen.
Basierend auf Berichten des Kicker.