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Ligue 1+-Chef stellt FIFA-WM-TV-Rechte 2026 infrage

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LFP-Media-Direktor Nicolas de Tavernost hat Bedenken wegen „möglicher Interessenkonflikte“ bei der Entscheidung der FIFA geäußert, die TV-Rechte für die WM

Ligue 1+-Chef stellt Vergabe der WM-TV-Rechte 2026 an beIN Sports infrageNicolas de Tavernost, Generaldirektor von LFP Media, hat den Prozess hinter der Entscheidung der FIFA, die Fernsehrechte für die Weltmeisterschaft 2026 an beIN Sports zu vergeben, öffentlich in Frage gestellt. Dieser Schritt erfolgte zu Lasten von Ligue 1+, das als Favorit für den Vertrag galt.

In seinen Kommentaren verwies de Tavernost auf das, was er als „mögliche Interessenkonflikte“ bei der Vergabe der Rechte beschrieb. Die Kritik unterstreicht den intensiven Wettbewerb und die hohen finanziellen Einsätze bei der Sicherung von Übertragungsverträgen für große internationale Fußballturniere.

Die FIFA wählte beIN Sports offiziell im Februar dieses Jahres als Rechteinhaber aus. Vor dieser Ankündigung galt Ligue 1+ weithin als Spitzenreiter für das Paket, was die endgültige Entscheidung zu einem erheblichen Rückschlag für den französischen Sender macht.

Die Vergabe von WM-Fernsehrechten ist eine kritische Einnahmequelle für die FIFA und ein wichtiger strategischer Vermögenswert für Rundfunkanstalten. Der Prozess ist in der Regel äußerst wettbewerbsintensiv, da die Netzwerke um die exklusive Möglichkeit kämpfen, eines der meistgesehenen Sportereignisse der Welt auszustrahlen.

Die Bedenken des Chefs von LFP Media unterstreichen die Prüfung, die solch hochwertige Sportrechtegeschäfte auf sich ziehen. Obwohl die spezifischen Details der angeblichen Konflikte nicht näher ausgeführt wurden, signalisiert die Erklärung Unzufriedenheit innerhalb der französischen Fußballmedienlandschaft über das Ergebnis des Ausschreibungsverfahrens für das Turnier 2026, das in den Vereinigten Staaten, Kanada und Mexiko ausgetragen wird.