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Ligue 1+ Piraterie kostet Liga jährlich 100 Mio. €: LFP

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LFP-Media-Chef Nicolas de Tavernost sagte vor dem französischen Senat aus, dass Piraterie Ligue 1+ jährlich etwa 100 Mio. € koste, ein Hauptgrund für seinen

Ligue 1+ Piraterie kostet Liga jährlich 100 Mio. €: LFP-Media-ChefNicolas de Tavernost, der Generaldirektor von LFP Media, hat enthüllt, dass Piraterie den Streaming-Dienst der französischen Top-Liga, Ligue 1+, jährlich etwa 100 Millionen Euro kostet. Der erhebliche finanzielle Verlust wurde während seiner Aussage vor der Kommission für Kultur, Bildung, Kommunikation und Sport des französischen Senats bekannt gegeben.

De Tavernosts Auftritt vor der Senatskommission brachte auch ein weiteres kritisches Problem ans Licht: das Scheitern, die Übertragungsrechte für die FIFA-Weltmeisterschaft 2026 zu sichern. Dieser Rückschlag wurde als Hauptgrund für seine Entscheidung genannt, von seiner Position zurückzutreten.

Die Aussage unterstreicht den anhaltenden Kampf gegen illegales Streaming, das professionelle Fußballligen weltweit plagt. Für Ligue 1 untergräbt die finanzielle Auswirkung der Piraterie direkt das Erlösmodell der eigenen Streaming-Plattform Ligue 1+, die ins Leben gerufen wurde, um Übertragungsrechte zu bündeln und zu monetarisieren.

Der Verlust der WM-Rechte 2026 stellt eine große verpasste Chance für LFP Media dar, das für die Verteilung der Medienrechte der Liga verantwortlich ist. Die Kombination aus erheblichen Piraterieverlusten und der Unfähigkeit, die Rechte an einem erstklassigen internationalen Turnier zu sichern, unterstreicht die kommerziellen Herausforderungen, denen sich die französischen Fußballverbände gegenübersehen.

Diese Entwicklungen kommen zu einer kritischen Zeit für Ligue 1, die bestrebt ist, den Wert ihrer Medienrechte in einer zunehmend wettbewerbsintensiven und fragmentierten Übertragungslandschaft zu maximieren.