Ein dramatisches und unerwartetes Ereignis ereignete sich während einer Live-Fernsehübertragung in Santa Catarina, Brasilien, als eine Explosion an einem Stromverteilwerk direkt hinter einem Reporter ausbrach, der über schwere Windschäden berichtete. Der Vorfall ereignete sich am Morgen des Freitags, des 8. Mai, in der Stadt Criciúma.
Reporter Deivid Morona von NSC TV berichtete live über die durch starke Winde in der Region verursachten Zerstörungen, als die Explosion geschah. Die Videoaufnahmen zeigen, wie er die Übertragung im genau richtigen Moment an den Studiomoderator Bruna Radtke zurückgab, als das von Centrais Elétricas de Santa Catarina (Celesc) betriebene Verteilwerk im Hintergrund explodierte.
Die Situation in Criciúma war bereits vor der Explosion kritisch. Mehr als 20.000 Verbrauchereinheiten in der Gemeinde waren aufgrund der Auswirkungen des Sturms ohne Strom aufgewacht. Die Live-Explosion fügte der bereits aussichtslosen Situation der Bewohner eine weitere Schicht des Chaos hinzu.
Moderatorin Bruna Radtke kommentierte das sich entfaltende Ereignis und wies auf die surreale Natur des Moments hin. Sie merkte an, dass die Kurzschlüsse live für die Zuschauer stattfanden. Sie fügte hinzu, dass die elektrischen Probleme bereits vor dem Auftritt des Reporters aufgetreten waren, während seines Berichts pausiert hatten und dann während der Live-Schalte dramatisch wieder einsetzten.
Nach dem Vorfall suchte das Nachrichtenportal g1 sowohl beim Stromversorgungsunternehmen Celesc als auch bei der örtlichen Katastrophenschutzbehörde nach einer offiziellen Stellungnahme zur Ursache der Explosion. Zum Zeitpunkt der letzten Aktualisierung des Originalberichts hatte keine der beiden Stellen geantwortet.
Das Ereignis unterstreicht die unvorhersehbaren und oft gefährlichen Bedingungen, denen Journalisten bei der Berichterstattung vor Ort während extremer Wetterereignisse ausgesetzt sind. Die Live-Aufnahme eines solchen Industrieunfalls unterstreicht die unmittelbaren und weitreichenden Auswirkungen des Sturms auf die Infrastruktur der Stadt.
Basierend auf Berichten von g1.