Die Kapitänin des Volleyballclubs Lokomotiv Kaliningrad, Ekaterina Lyubushkina, hat ihre Sichtweise zum Einfluss der türkischen Diagonalangreiferin Ebrar Karakurt im Team dargelegt. Karakurt, eine prominente Figur des Teams, verließ den Verein im Mai des vergangenen Jahres.
Lyubushkina erklärte, dass jedes Team einen Führungsspieler hat, einen starken Spieler mit einer soliden mentalen Einstellung, der frei aufspielt. Sie sagte, dies sei eine grundlegende Wahrheit, nicht nur spezifisch für Lokomotiv oder Vereine wie Dynamo Kasan. Sie räumte ein, dass Lokomotiv in gewissem Maße von Karakurt, die oft 'Ebi' genannt wird, abhängig war, weil sie auf das Feld kam und Ergebnisse lieferte.
Die Kapitänin hob Karakurts unverwechselbaren Spielstil hervor und wies auf ihre Fähigkeit hin, Gegner mit Angriffen zu überraschen, die sie scheinbar aus dem Stand macht. Laut Lyubushkina war das Teil ihrer Stärke und ihres unkonventionellen Spielansatzes.
Allerdings beeilte sich Lyubushkina zu betonen, dass Lokomotiv in der vergangenen Saison nicht ausschließlich um Karakurt herum aufgebaut war. Sie betonte, dass auch zahlreiche andere Spieler den Verein während der Nebensaison verlassen haben, was auf eine umfassendere Übergangsphase des Teams hindeutet.
Während sie bestätigte, dass niemand Karakurts Beiträge leugnet, betonte Lyubushkina ein Kernprinzip des Sports: Volleyball ist kein Ein-Mann-Spiel. Sie argumentierte, wenn es so wäre, würden Vereine einfach einen einzelnen Starspieler kaufen und die Arbeit als erledigt betrachten, um Geld für den Aufbau eines vollständigen Kaders zu sparen.
Die Kommentare geben Einblick in die Teamdynamik bei Lokomotiv nach einer Saison, in der sie stark auf ein Star-Talent angewiesen waren, und die anschließenden Kaderänderungen nach ihrem Abgang.
Basierend auf Berichten von Чемпионат.com.