In einem erschütternden Fall aus Caruaru, Pernambuco, wurde ein 56-jähriger Mann unter dem Verdacht festgenommen, seine 16-jährige Adoptivtochter vergewaltigt zu haben. Die Festnahme wurde von Beamten der 4. Frauenpolizeistation auf Grundlage eines Haftbefehls des Gerichts für häusliche Gewalt der Stadt durchgeführt.
Die Ermittlungen ergaben, dass der mutmaßliche Missbrauch im häuslichen Umfeld stattfand, während der Verdächtige das Sorgerecht für das Opfer hatte. Die Straftat kam ans Licht, nachdem die Jugendliche sich selbst verletzt und anschließend Hilfe in ihrer Schule gesucht hatte, die dann die Behörden alarmierte.
Die Behörden stellten fest, dass das Adoptionsverfahren für die Jugendliche durch den festgenommenen Mann zum Zeitpunkt der Festnahme noch lief. Dieses Detail unterstreicht die Verletzlichkeit des Opfers, das unter gerichtlicher Vormundschaft in seine Obhut gegeben worden war.
Erschwerend kommt hinzu, dass die junge Frau laut Polizeiberichten bereits eine Vorgeschichte von Verletzlichkeit hatte. Bevor sie mit dem aktuellen Verdächtigen zusammenlebte, hatte sie angeblich schon im Alter von unter 14 Jahren sexuelle Gewalt durch einen früheren Stiefvater erlitten. Dieser Vorfall war Berichten zufolge der Auslöser für das Adoptionsverfahren, das zu ihrer Unterbringung bei dem nun Festgenommenen führte.
Gemäß dem Statut des Kindes und des Jugendlichen (ECA) wurde die Identität des Verdächtigen von den Behörden nicht preisgegeben, um die Privatsphäre des Opfers zu schützen. Nach den Standardverfahren auf der Polizeistation wurde der Mann einer Vorführung zur Haftprüfung unterzogen und bleibt der Justiz zur Verfügung.
Basierend auf der Berichterstattung von g1.