Lionel Messi, der ikonische Kapitän, der Argentinien bei der FIFA-Weltmeisterschaft 2022 in Katar zum Ruhm führte, hat eine überraschende Enthüllung über das bevorstehende Turnier 2026 gemacht. In einer kürzlichen Diskussion nannte der Stürmer von Inter Miami seine persönlichen Favoriten für den Gewinn der nächsten Ausgabe der prestigeträchtigsten Trophäe des Fußballs, schloss aber bemerkenswerterweise seine eigene Nationalmannschaft aus dieser ausgewählten Gruppe aus.
Die Weltmeisterschaft 2026, die gemeinsam von den USA, Kanada und Mexiko ausgerichtet wird, rückt schnell näher. Das Turnier soll am 11. Juni mit einem Eröffnungsspiel zwischen Mexiko und Südafrika beginnen und mit dem Finale am 19. Juli im MetLife Stadium enden. Diese Ausgabe markiert eine bedeutende Erweiterung: Erstmals in der Geschichte nehmen 48 Teams teil, was dem Wettbewerb eine neue Ebene der Unberechenbarkeit und Spannung verleiht.
Messis Auslassung Argentiniens aus seiner Favoritenliste ist angesichts der jüngsten Geschichte besonders auffällig. Vor etwas mehr als zwei Jahren, im Dezember 2022, erfüllte sich Messi seinen Lebenstraum, indem er die Weltmeisterschaftstrophäe in die Höhe stemmte. Argentinien besiegte Frankreich in einem dramatischen Finale, das im Elfmeterschießen entschieden wurde, festigte Messis Vermächtnis als einen der größten Spieler aller Zeiten und beendete die 36-jährige Durststrecke der Nation auf den Titel.
Die Entscheidung, Argentinien nicht zu seinen vorhergesagten Favoriten zu zählen, könnte auf verschiedene Weise interpretiert werden. Es könnte eine demütige Anerkennung der enormen Herausforderung sein, einen Titel zu verteidigen, insbesondere da das Turnier zum ersten Mal in Nordamerika stattfindet. Alternativ könnte es ein strategischer Schachzug sein, um den Druck von seinen Teamkollegen zu nehmen und ihnen zu ermöglichen, ohne die Last, als Top-Anwärter abgestempelt zu sein, in den Wettbewerb zu gehen.
Aus taktischer und historischer Perspektive ist die Verteidigung des Weltmeistertitels eine der schwierigsten Errungenschaften im Fußball. Seit Brasilien 1962 nach seinem Triumph 1958 hat kein Team dies geschafft. Das erweiterte Format im Jahr 2026 mit mehr Teams und einem längeren Turnier stellt zusätzliche physische und mentale Hürden für jede Mannschaft dar, ganz zu schweigen von den amtierenden Meistern, die die Last der Erwartungen tragen.
Auch der Kader Argentiniens durchläuft einen Generationenwechsel. Während Messi der Talisman bleibt, altern Schlüsselspieler der siegreichen Kampagne von 2022. Die Mannschaft muss neue Talente nahtlos integrieren, um ihre Wettbewerbsfähigkeit zu erhalten. Der Qualifikationswettbewerb in der anspruchsvollen südamerikanischen CONMEBOL-Region wird ein kritischer Test ihrer Tiefe und Widerstandsfähigkeit vor der Endrunde sein.
Für die Mannschaften, die Messi als Favoriten nannte, hat seine Unterstützung großes Gewicht. Als Spieler, der fast zwei Jahrzehnte auf höchstem Niveau konkurriert hat, ist seine Einsicht, was es braucht, um eine Weltmeisterschaft zu gewinnen, unübertroffen. Seine Auswahl berücksichtigt wahrscheinlich die aktuelle Kaderstärke, die Stabilität des Managements, die Form bei aktuellen Turnieren und den logistischen Vorteil, den einige Nationen haben könnten, wenn sie unter vertrauten nordamerikanischen Bedingungen spielen.
Die Gastgeberländer selbst werden unter die Lupe genommen. Besonders die USA werden versuchen, den Heimvorteil zu nutzen, um weit zu kommen, nachdem sie 1994 bereits erfolgreich Mitgastgeber waren. Mexiko wird mit seiner leidenschaftlichen Fangemeinde und dem Eröffnungsspiel im Rampenlicht versuchen, endlich seinen Viertelfinalfluch zu brechen. Kanada, eine aufstrebende Kraft in der CONCACAF, wird versuchen, an seinen jüngsten WM-Auftritt im Jahr 2022 anzuknüpfen.
Messis Kommentare verleihen der Vorbereitung auf das Turnier eine faszinierende erzählerische Ebene. Sie lenken einen Teil des Rampenlichts von Argentinien weg auf das breitere Feld der Anwärter, was möglicherweise ein offeneres und unberechenbareres Rennen um die Trophäe schafft. Es unterstreicht auch die Bescheidenheit eines Champions, der versteht, dass vergangener Ruhm in der unerbittlichen Arena des internationalen Fußballs nichts garantiert.
Während der Countdown zum Juni 2026 läuft, wird die Fußballwelt Messis Favoritenliste sezieren und ihre Vorzüge diskutieren. Sein Ausschluss Argentiniens dient als eindringliche Erinnerung daran, dass im Sport der Ruf ständig auf dem Platz bestätigt werden muss. Die Jagd nach der Weltmeisterschaft 2026 ist weit offen, und selbst der größte Spieler seiner Generation erkennt an, dass der Weg zum Ruhm mit neuen Herausforderungen gespickt ist.
Basierend auf Berichten von Fútbol.