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Nizza besiegt Saint-Étienne 4:1 und sichert sich den Ligue

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Nizza überlebte in der Ligue 1 mit einem 4:1-Playoffsieg gegen Saint-Étienne, wobei Elye Wahis später Doppelpack den Sieg besiegelte und Dante einen

Nizzas Saison war eine lange Tortur, aber sie endete mit purer Freude im Allianz Riviera, wenn auch in einem leeren Stadion. Angesichts der realen Abstiegsgefahr wusste der Verein, dass nur ein Sieg im Playoff-Rückspiel gegen Saint-Étienne den Erstligastatus bewahren würde. Und sie lieferten, sicherten sich einen entscheidenden 4:1-Sieg, der Erleichterung an der Côte d'Azur auslöste.

Saint-Étienne, das nach Jahren in der Versenkung unbedingt in die Ligue 1 zurückkehren wollte, begann stark. Sie dachten, sie hätten eine frühe Führung erzielt, als Cardona einnetzte, aber das Tor wurde nach nur neun Minuten wegen Abseits aberkannt. Augenblicke später bedrohte Stassin das Tor und erzwang eine Parade. Die Gäste zeigten, dass sie sich nicht kampflos ergeben würden.

Nizza fand allmählich seinen Rhythmus, und Wahi kam dem Tor quälend nahe, als sein Schuss an den Pfosten prallte. Die Heimmannschaft drängte nach vorne und kreierte eine Reihe von Chancen, aber Saint-Étiennes Torhüter Larsonneur hielt stand. Die erste Halbzeit endete torlos, aber die Spannung war greifbar.

Nach der Pause kam Saint-Étienne erneut dem Tor nahe, als Stassin den Rahmen traf. Doch Nizza reagierte zielstrebig. Der Durchbruch gelang kurz nach der 60. Minute, als Jonathan Clauss einen Schuss mit dem linken Fuß zum 1:0 abschloss. Die Erleichterung war überwältigend, aber nur von kurzer Dauer.

Eine VAR-Überprüfung ahndete ein Handspiel von Mendy und gab Saint-Étienne einen Elfmeter. Davitashvili trat mit Ruhe an und verwandelte zum 1:1-Ausgleich in der 79. Minute. Inmitten des Chaos musste Dante verletzt den Platz verlassen. Der erfahrene Verteidiger, der sein letztes Spiel für Nizza bestritt, weinte auf der Bank, aus Angst, dass sein Abschied in Verzweiflung enden würde.

Doch Nizzas Antwort war sofort und ergreifend. Zwei Minuten nach dem Ausgleich schoss Boudache, ein Produkt der Jugendakademie, einen wunderschönen Schuss mit dem linken Fuß ins Netz und stellte die Führung auf 2:1 wieder her. Dantes Tränen verwandelten sich in Jubel, als er von der Bank aus ausgelassen feierte. Es war ein Moment, der den Kampfgeist des Vereins verkörperte.

Da Saint-Étienne nun gezwungen war, nach vorne zu gehen, öffneten sich Räume. Wahi, der das erste Spiel verpasst hatte, nutzte die Gelegenheit. In der 87. Minute feuerte er einen präzisen Querschuss zum 3:1 ab und beendete damit effektiv das Spiel. Dann, in der Nachspielzeit, krönte er eine meisterhafte Leistung mit einem feinen Lupfer, seinem zweiten Tor des Abends, und besiegelte den 4:1-Sieg.

Saint-Étienne gab, das muss man ihnen zugutehalten, nie auf. Einwechselspieler Boakye verpasste ein spektakuläres Tor nur knapp, als sein Weitschuss an die Latte krachte. Aber das Aluminium verwehrte ihnen erneut den Treffer, symbolisch für eine Saison voller knapper Fehlschläge. Der Schlusspfiff löste bei den Spielern und Mitarbeitern von Nizza eine Welle der Erleichterung aus.

Für Nizza sind die Auswirkungen tiefgreifend. Der Klassenerhalt bewahrt nicht nur den Ligue-1-Status, sondern auch die finanzielle Stabilität und die Moral des Vereins. Da Dante jetzt geht, beginnt ein neues Kapitel, aber das Fundament bleibt. Der Verein kann mit neuer Hoffnung in die Zukunft planen.

Für Saint-Étienne geht das Warten auf die Rückkehr in die Elite weiter. Nachdem sie ein dominanter Faktor im französischen Fußball waren, bedeutet ihre jüngste Saison in der Ligue 2 ein weiteres Jahr des Wiederaufbaus. Die Enttäuschung ist greifbar, aber der Verein muss sich neu formieren und erneut um den Aufstieg kämpfen.

Das Spiel selbst war ein Mikrokosmos der Saisons beider Teams: Nizza zeigte Widerstandsfähigkeit, als es darauf ankam, Saint-Étienne schmeichelte mit der Rückkehr, scheiterte aber letztlich. Wahis späte Heldentaten setzten den Ausrufezeichen in einer Nacht voller Dramatik.

Als sich der Staub legte, konnte Nizza endlich durchatmen. Die Saison des Leidens endete mit der Rettung, eine deutliche Erinnerung an die schmalen Ränder im Fußball. Basierend auf Berichten von L'Equipe.