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OM sanktioniert Trio: Schlägerei und Nachtausflug lösen

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OM hat in dieser Saison Rabiot, Rowe und Aubameyang sanktioniert: Rabiot und Rowe wurden nach einer Kabinenschlägerei verkauft, während Aubameyang für einen

Der Saison 2024/25 von Olympique de Marseille wurde durch interne Streitigkeiten und Disziplinlosigkeiten beeinträchtigt, und mehrere hochkarätige Spieler wurden mit Sanktionen belegt, die letztlich den Kader umgestalteten. Von körperlichen Auseinandersetzungen bis hin zu Fehltritten außerhalb des Platzes spiegeln die Vorfälle eine Saison voller enttäuschter Hoffnungen und wiederholter Ernüchterung wider.

Die Probleme begannen am Eröffnungstag der Ligue-1-Saison nach einer frustrierenden 1:0-Niederlage in Rennes. In der Gästekabine im Roazhon Park kochten die Emotionen über, als Adrien Rabiot und Jonathan Rowe in eine heftige körperliche Auseinandersetzung gerieten. Anfängliche Berichte deuteten auf einen typischen Nachspielkonflikt hin, aber der Verein bezeichnete die Gewalt später als beispiellos.

Obwohl Rabiot versuchte, die Wogen mit Präsident Pablo Longoria und Berater Medhi Benatia zu glätten, die Umstände zu erklären und sich zu entschuldigen, war der französische Nationalspieler schockiert, als ihn das Trainerteam und die Geschäftsleitung nur drei Tage später auf die Bank setzten. Die Anwesenden vor Ort hatten den Streit nicht als besonders schwerwiegend empfunden, doch der Verein bestand auf einer anderen Darstellung.

Die Situation eskalierte weiter, als Rabiots Mutter und Beraterin Véronique Rabiot öffentliche Erklärungen abgab, die den Riss vertieften. Der Mittelfeldspieler fand sich schnell auf der Transferliste wieder, und ein Wechsel zu AC Mailand kam kurzfristig zustande. Rabiots Abgang erfolgte schnell und beendete sein Marseille-Abenteuer abrupt.

Auch der junge englische Flügelspieler Rowe wurde abgeschoben. Der Verein gab ihn an Bologna ab und entfernte ihn effektiv aus dem Kader. Der doppelte Abgang unterstrich eine Null-Toleranz-Politik der Marseille-Führung, obwohl Kritiker die Konsistenz und Transparenz der Entscheidungen in Frage stellten.

Die Disziplinarwelle setzte sich später in der Saison fort, als der erfahrene Stürmer Pierre-Emerick Aubameyang der jüngste Spieler war, der den Zorn des Vereins zu spüren bekam. Während eines obligatorischen Teambuilding-Retreats machte der Gabuner einen Nachtausflug, der außer Kontrolle geriet und gegen die strengen Regeln der Sportdirektion verstieß. Aubameyang wurde daraufhin bestraft, eine weitere interne Sanktion in einer Saison, die bereits von solchen Maßnahmen geprägt war.

Marseilles Bereitschaft, Schlüsselspieler zu disziplinieren – und in einigen Fällen zu verbannen – hat zweifellos ihre Spuren in einem Team hinterlassen, das um Stabilität kämpft. Die Abgänge von Rabiot und Rowe sowie die Rüge für Aubameyang zeichnen das Bild eines Vereins, der angesichts schwindender Ambitionen mit Disziplin ringt. Basierend auf Berichterstattung von Foot - actualités, mercato, info & vidéo en continu.