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Prainha beendet Diesel-Ära: 7.200 Tonnen CO2 jährlich

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Die Amazonasstadt Prainha hat ihr Dieselkraftwerk abgeschaltet und ist an das nationale Stromnetz Brasiliens angeschlossen. Der Schritt reduziert die

Die Stadt Prainha im westlichen Pará hat offiziell Anschluss an das brasilianische Sistema Interligado Nacional (SIN) erhalten, was einen großen Wandel in ihrer Energieinfrastruktur markiert. Der Übergang wurde abgeschlossen, nachdem der lokale Stromkonzessionär den Bau eines neuen, modernen Stromsystems beendet hatte, was die dauerhafte Abschaltung des alten dieselbetriebenen Wärmekraftwerks der Stadt ermöglichte.

Dieses bedeutende Upgrade erforderte eine Investition von rund 71,6 Millionen R$. Die Mittel wurden für den Bau einer neuen Verteilerleitung und eines Umspannwerks mit zwei Transformatoren verwendet, die eine installierte Gesamtleistung von 12,6 MVA aufweisen. Das gesamte System ist für Fernüberwachung ausgelegt, was die Betriebssicherheit und Reaktionszeiten verbessert.

Laut Lana Graziene, der Bauleiterin des Konzessionärs, wird das neue Umspannwerk in Echtzeit durch das Integrierte Betriebszentrum (COI) überwacht. Diese Technologie ermöglicht Fernschaltungen und eine schnelle Wiederherstellung der Stromversorgung bei Störungen und gewährleistet so eine höhere Zuverlässigkeit der Stromversorgung der Gemeinde.

Das lokale Verteilnetz wurde ebenfalls überholt, mit der Installation von zwei städtischen und einem ländlichen Einspeiser, die alle mit leistungsstarken Leistungsschaltern ausgestattet sind. Das Hauptziel dieser Neugestaltung ist es, elektrische Verluste zu minimieren und eine stabile Energieversorgung für die rund 35.500 Einwohner Prainhas zu gewährleisten.

Neben den betrieblichen Verbesserungen hat der Wechsel von Diesel zu Netzstrom eine tiefgreifende positive Auswirkung auf die Umwelt. Die Abschaltung des Dieselgenerators verhindert die Emission von etwa 606 Tonnen Kohlendioxid (CO2) in die Atmosphäre pro Monat. Dies bedeutet eine Reduzierung von über 7.200 Tonnen des Schadstoffs jährlich, ein bedeutender Vorteil für die Amazonasregion.

Dieses Projekt ist Teil einer breiteren Strategie des Energieunternehmens. Seit 2012 hat der Konzessionär 23 Dieselkraftwerke im Bundesstaat Pará stillgelegt. Der strategische Plan des Unternehmens zielt darauf ab, bis Ende 2027 weitere neun umweltschädliche Wärmekraftwerke abzuschalten und setzt damit seinen Kurs hin zu nachhaltigeren Energielösungen fort.

Basierend auf Berichterstattung von g1.