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PSG nominiert 24-köpfigen Kader: Dembélé und Hakimi fit für

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PSG hat den 24-köpfigen Kader für das Champions-League-Finale gegen Arsenal bekannt gegeben, darunter Ousmane Dembélé und Achraf Hakimi, mit Quentin Ndjantou

Paris Saint-Germain hat seinen Reisekader für das UEFA-Champions-League-Finale bestätigt und 24 Spieler für das richtungsweisende Duell gegen Arsenal in Budapest benannt. Die Ankündigung beendet wochenlange Spekulationen über die Fitness von Schlüsselspielern, wobei sowohl Ousmane Dembélé als auch Achraf Hakimi als fit und spielbereit erklärt wurden. Trainer Luis Enrique wird seine Mannschaft am Freitagmorgen zum Flug führen, die gesamte Gruppe trifft am frühen Nachmittag in der ungarischen Hauptstadt ein.

Die Aufnahme von Dembélé und Hakimi ist ein großer Schub für den französischen Meister. Dembélé hat mit seiner atemberaubenden Geschwindigkeit und Trickreichkeit seit seiner Ankunft eine transformative Figur abgegeben, die eine direkte Bedrohung darstellt, Abwehrreihen auseinanderzieht und Räume für Teamkollegen schafft. Hakimi, ebenso schnell und unermüdlich, bietet Breite und eine ständige Überlappungsoption auf der rechten Seite. Ihre Verfügbarkeit bedeutet, dass PSG das Finale angehen kann, ohne seinen Angriffsplan zu beeinträchtigen.

Eine Überraschung in der Liste ist die Berufung von Mittelfeldspieler Quentin Ndjantou. Der junge Franzose fiel seit der Winterpause verletzungsbedingt aus, zunächst sah es nach einer saisonbeendenden Verletzung aus. Seine Rückkehr ins volle Training wurde bewusst zurückhaltend gehalten, und seine Anwesenheit im 24-köpfigen Kader deutet auf eine bemerkenswerte Genesung hin. Ndjantous Box-to-Box-Energie und Ballruhe geben Enrique ein zusätzliches Werkzeug im Mittelfeld – einem Bereich, in dem Arsenals Pressing unerbittlich sein wird.

Der vollständige Kader, obwohl nicht vollständig öffentlich detailliert, soll die übliche Mischung aus etablierten Stars und aufstrebenden Talenten enthalten. Gianluigi Donnarumma, Marquinhos und Kylian Mbappé gehören wie erwartet zum Aufgebot. Das Fehlen von späten Fitnessbedenken deutet auf eine reibungslose Trainingswoche in Paris hin, sodass sich der Trainerstab vollständig auf die taktische Vorbereitung konzentrieren kann, anstatt nach Ersatz zu suchen.

Für PSG ist dieses Finale mehr als nur ein Spiel – es ist der Höhepunkt eines Projekts, das darauf ausgelegt ist, den wichtigsten europäischen Wettbewerb zu gewinnen. Nach Jahren der nationalen Dominanz sehen die Vereinsführung und die Anhänger den Pokalsieg als ultimative Bestätigung. Ihnen gegenüber steht eine Arsenal-Mannschaft, die den Saisonprognosen getrotzt hat, jugendliche Kühnheit mit einer eisernen Defensivbilanz vereint. Das taktische Duell zwischen Enriques ballbesitzbasiertem, fließendem Angriff und Mikel Artetas strukturiertem, gegenpressendem System wird faszinierend sein.

Die logistische Planung war akribisch. Die Mannschaft wird am Freitag im Anantara Hotel Quartier beziehen, einem Ort, der wegen seiner Nähe zum Stadion und seiner Privatsphäre ausgewählt wurde. Eine Nachmittagstrainingseinheit um 16:45 Uhr auf dem Rasen der Puskás Aréna wird ihr erster – und einziger – Eindruck vom Spielfeld vor dem Anpfiff sein. Medienverpflichtungen werden früher erledigt sein, wobei Enrique und ein Spieler um 15:30 Uhr die Presse informieren. Diese arrangierten Pressekonferenzen dienen oft als Barometer für die Stimmung der Gruppe, und die Reporter werden genau hinhören, ob es Hinweise auf die Startformation gibt.

In einer Geste, die die familienorientierte Kultur unterstreicht, die PSG zu fördern versucht, organisierte der Club einen eigenen Flug für die Angehörigen der Spieler und die Liebsten der Mitarbeiter. Pro Spieler wurden bis zu fünf Gäste eingeladen, die am selben Freitag anreisen. Solche Maßnahmen, wenn auch logistisch komplex, sollen eine Blase des Komforts und der Motivation schaffen – sie erinnern die Athleten an die persönlichen Einsätze jenseits des Platzes.

Die Geschichte von Ndjantous Comeback verkörpert die Widerstandsfähigkeit, die auf höchstem Niveau erforderlich ist. Seit vor der Januar-Pause verletzt, musste er von der Seitenlinie zusehen, wie seine Teamkameraden durch die K.-o.-Runden vorrückten. Seine Wiedereingliederung ist nicht nur ein persönlicher Sieg, sondern auch ein Zeugnis für das medizinische und konditionierende Personal, das unermüdlich hinter den Kulissen arbeitete. Für einen jungen Spieler kann die Teilnahme an einem Champions-League-Finale – selbst als Einwechselspieler – karriereentscheidend sein.

Die Geschichte lastet auf PSGs Champions-League-Kampagnen. Die Finalniederlage 2020 gegen Bayern München, die Kapitulation gegen Real Madrid 2022 und das Halbfinal-Aus in der letzten Saison haben Narben in die Psyche des Vereins geritzt. Diesmal fühlt sich die Vorbereitung anders an: ruhiger, zuversichtlicher, mit weniger Nebenschauplätzen. Die volle Verfügbarkeit von Spielern, einschließlich Schlüsselakteuren wie Dembélé und Hakimi, sowie der unerwartete Bonus von Ndjantou verstärken das Gefühl, dass sich die Puzzleteile zusammenfügen.

Am Samstagabend wird die Welt zusehen, ob PSG endlich ihren Moment nutzen kann. Die Rückkehr eines vollständig fitten Kaders, die taktischen Entscheidungen, die Enrique treffen muss, und die Atmosphäre in der Puskás Aréna werden zusammenkommen. Ob Ndjantou Spielminuten bekommt oder nicht, seine bloße Aufnahme sendet eine Botschaft: PSG lässt nichts unversucht. Der Countdown zum Anpfiff ist fast vorbei.

Basierend auf Berichten von L'Équipe.