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Rodnina: Russland könnte bei internationaler Rückkehr nur

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Die olympische Legende Irina Rodnina skizziert den schwierigen Weg für russische Eiskunstläufer zur Rückkehr in den internationalen Wettbewerb, unter Berufung

Die dreimalige Olympiasiegerin und derzeitige Staatsduma-Abgeordnete Irina Rodnina hat eine nüchterne Einschätzung der Aussichten für russische Eiskunstläufer auf eine Rückkehr auf die Weltbühne gegeben. In ihrer Stellungnahme deutete sie an, dass der Weg nach vorne mit erheblichen Herausforderungen verbunden ist, die hauptsächlich aus dem derzeitigen Fehlen einer internationalen Rangliste der Athleten resultieren.

Rodnina betonte, dass viel vom bevorstehenden Kongress der Internationalen Eislaufunion (ISU) im Juni abhängt. Bei diesem Treffen sollen wichtige Entscheidungen über die Teilnahme russischer Athleten getroffen werden. Nach Angaben der Eislauflegende würde das optimistischste Szenario Russland erlauben, nur einen einzigen Teilnehmer pro Disziplin zu melden.

Das Kernproblem, so Rodnina, ist das Fehlen einer aktuellen Rangliste für russische Eisläufer. Das Ranglistensystem der ISU wird jährlich aktualisiert, und der Verband hat die Platzierungen der russischen Athleten während ihrer Abwesenheit nicht eingefroren oder erhalten. Dies bringt sie bei dem Versuch, sich für große internationale Veranstaltungen zu qualifizieren, in einen ernsthaften Nachteil.

Während sie einräumt, dass viele diese Situation als unfair ansehen, riet Rodnina zu einem pragmatischen Ansatz. „Man kann über Ungerechtigkeit reden, aber das sind die allgemeinen Regeln. Es ist besser, sich danach zu richten", erklärte sie. Ihre Kommentare deuten darauf hin, dass sie sich darauf konzentriert, den bestehenden Rahmen zu navigieren, anstatt dagegen zu protestieren.

Rodnina ging auch auf breitere Diskussionen über den Zustand des internationalen Eiskunstlaufs ohne russische Beteiligung ein. Sie wies die Vorstellung entschieden zurück, dass der Sport in einer Krise oder auf einem Tiefpunkt sei. „Die Welt des Eiskunstlaufs befindet sich definitiv nicht an einem ihrer Tiefpunkte. Ja, es ist schwer für sie ohne die Russen, aber man kann nicht so kategorisch sprechen", bemerkte sie.

Sie argumentierte, dass jede Ära im Sport ihre eigenen Trends und Wettbewerbsdynamiken habe. Das Fehlen russischer Eiskunstläufer habe zwar eine große Bedeutung, aber nach ihrer Ansicht nicht zu einem Zusammenbruch der Qualität oder Beliebtheit internationaler Wettbewerbe geführt. Der Fokus richtet sich nun auf den ISU-Kongress und die spezifischen Bedingungen, die für eine mögliche Rückkehr festgelegt werden könnten.

Basierend auf Berichten von Чемпионат.com.