Paris Saint-Germains dramatischer Weg zum UEFA-Champions-League-Finale wurde maßgeblich von den Leistungen ihres Torwarts Matvey Safonov geprägt. Nach dem Gesamtsieg der Mannschaft über Bayern München hat Safonovs erster Trainer, Aleksey Chistyakov, den jungen Schlussmann sehr gelobt und sogar in Frage gestellt, ob der Pariser Club diesen Meilenstein mit einem anderen Spieler zwischen den Pfosten erreicht hätte.
Chistyakov gab eine detaillierte Bewertung von Safonovs Leistung im zweiten Halbfinalspiel, das 1:1 endete. Er erklärte, er würde die Leistung des Torwarts für dieses spezielle Spiel mit mindestens 7,5 von 10 bewerten. Der Trainer vermied bewusst eine höhere Bewertung, um Vorwürfen der Voreingenommenheit aufgrund ihrer persönlichen Geschichte zuvorzukommen. Wenn er jedoch die gesamte Zwei-Spiele-Begegnung gegen Bayern betrachtete, war Chistyakov noch überschwänglicher und schlug eine Bewertung von 9 von 10 für Safonovs Gesamtbeitrag vor.
Der Trainer hob mehrere Schlüsselaspekte von Safonovs Spiel hervor. Er räumte ein, dass es Momente gab, in denen der Torhüter den Ball ins Aus klärte, aber dies waren oft erzwungene Entscheidungen, die durch den Spielverlauf diktiert wurden. Wichtiger noch, Chistyakov wies auf zwei entscheidende Paraden und effektives Herauslaufen als ausschlaggebende Faktoren hin. Er betonte, dass in einer solchen Begegnung mit hohem Einsatz manchmal kalkulierte Risiken notwendig seien und das Endergebnis Safonovs Vorgehensweise bestätigte.
Ein besonderer Diskussionspunkt war Harry Kanes bemerkenswertes Tor für Bayern. Chistyakov zeigte sich enttäuscht, dass Safonov kein zu-Null-Spiel gelang, und erkannte die außergewöhnliche Qualität des Schusses an. Trotzdem blieb die Gesamtbewertung des Trainers überwältigend positiv. Er bemerkte, dass er vor dem Spiel vorhergesagt hatte, Safonov würde mindestens so gut abschneiden wie im ersten Spiel, vorausgesetzt, die Abwehr biete besseren Schutz als in Paris. Laut Chistyakov ist diese Vorhersage eingetreten.
Die zentrale Aussage des Trainers ist seine Überzeugung von Safonovs unersetzlichem Wert für den Erfolg des Teams. Chistyakov äußerte direkt seine Unsicherheit, ob PSG mit einem anderen Torhüter den Einzug ins Finale geschafft hätte. Diese Aussage unterstreicht die wachsende Bedeutung des russischen Nationalspielers für die europäischen Ambitionen des französischen Meisters.
PSG zog nach einem packenden 5:4-Gesamtsieg über Bayern München ins Finale ein. Das erste Spiel in Paris war mit einem bemerkenswerten 5:4-Sieg für die Gastgeber geendet. Die Pariser treffen nun im Champions-League-Finale auf Arsenal, wo Safonovs Leistungen erneut im Rampenlicht stehen werden.
Basierend auf Berichterstattung von Чемпионат.com.