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São Caetano Sekretär sieht sich Untersuchung wegen

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Die Staatsanwaltschaft von São Paulo hat ein Ermittlungsverfahren gegen den Stadtsportsekretär eingeleitet, nachdem er die Inklusion von Menschen mit

Die Staatsanwaltschaft von São Paulo (MP-SP) hat eine Beschwerde formell angenommen und ein Ermittlungsverfahren gegen Mauro Roberto Chekin, den Gemeindesekretär für Sport, Freizeit und Jugend von São Caetano do Sul, eingeleitet. Die Untersuchung wird Vorwürfe institutioneller Behindertenfeindlichkeit und diskriminierender Äußerungen des Beamten gegen Menschen mit Behinderungen prüfen.

Die Beschwerde wurde von der Bundestagsabgeordneten Sâmia Bomfim und der Stadträtin Bruna Biondi (beide von der PSOL) eingereicht. Sie konzentriert sich auf Aussagen, die Chekin während einer öffentlichen Anhörung im Stadtrat von São Caetano do Sul am 29. April 2026 machte. In der Sitzung bezeichnete der Sekretär die Inklusion von Menschen mit Behinderungen im Sport als 'Problem' und erklärte, er 'könne' mit dieser Öffentlichkeit nicht arbeiten.

Chekins konkrete Äußerungen hoben vermeintliche Schwierigkeiten hervor, nannten Herausforderungen mit autistischen Menschen und berichteten von einem Fall einer Mutter, die ihre Tochter, die Windeln trägt, für Schwimmkurse anmelden wollte. Er zeigte persönliche Zurückhaltung, indem er eine Anekdote aus seiner eigenen Ausbildung erzählte, in der er entschied, dass er nicht in dieser Funktion arbeiten wolle, und beschrieb seinen eigenen 'psychischen und physischen Zustand' als zu 'zerbrechlich' für solche Arbeit.

Der Sekretär erklärte weiter, dass Inklusion zwar eine Pflicht des Staates sei, aber nicht seine persönliche Pflicht, und er könne Fachkräfte nicht zwingen, in diesem Bereich zu arbeiten. Seine Äußerungen stießen sofort auf Widerspruch von Stadträtin Biondi, die argumentierte, dass die Bereitstellung inklusiver Dienstleistungen ein grundlegender Teil des Berufs sei und eine gesetzliche Verpflichtung für öffentliche Angestellte darstelle, und weigerte sich, dies mit Diskriminierung gleichzusetzen.

Die Folgen waren erheblich. Das brasilianische Sportministerium gab eine starke Erklärung der Ablehnung ab und bezeichnete die Kommentare als 'zutiefst behindertenfeindlich' und mit verfassungsrechtlichen Grundsätzen unvereinbar. Das Ministerium kündigte an, institutionellen Kontakt mit der Stadtregierung von São Caetano do Sul aufzunehmen, um technische Anleitungen und Materialien zur Inklusion anzubieten.

Das brasilianische Paralympische Komitee verurteilte die Aussagen ebenfalls als 'diskriminierend und unzulässig' und betonte, dass Inklusion ein verfassungsrechtliches und zivilisatorisches Engagement sei. Das Komitee wies insbesondere darauf hin, dass São Caetano do Sul eine historische Verbindung zur nationalen paralympischen Bewegung hat, da es als Trainingszentrum für brasilianische paralympische Leichtathletik- und Schwimmteams diente.

Als Reaktion erklärte die Stadtregierung von São Caetano do Sul, sie habe ein 'historisches Engagement' für inklusive öffentliche Politik und verwies auf aktuelle Investitionen und die Einweihung eines neuen Inklusionskomplexes. Die Verwaltung räumte ein, dass 'die Agenda der Inklusion eine ständige Weiterentwicklung erfordert' und dass 'Fehler, obwohl unverzeihlich, angesichts der Komplexität und Bedeutung dieser Agenda verständlich sind.'

Basierend auf Berichterstattung von g1.