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Schwiegermutter des Gouverneurs von Goiás in illegalem 45

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Maria Helena de Sousa Netto Costa, die verdächtigt wird, ein illegales Migrationssystem im Wert von 45 Millionen R$ in die USA angeführt zu haben, wurde aus

Eine prominente Geschäftsfrau aus Goiás, Brasilien, wurde nach ihrer Festnahme im Zusammenhang mit einer massiven illegalen Migrationsoperation aus der Haft entlassen. Maria Helena de Sousa Netto Costa war über 24 Stunden im Casa do Albergado in Goiânia inhaftiert, bevor ein Richter ihre Untersuchungshaft aufhob.

Maria Helena wird beschuldigt, ein kriminelles Netzwerk koordiniert zu haben, das über etwa zwei Jahrzehnte die illegale Einreise in die Vereinigten Staaten ermöglichte. Laut Bundespolizei bewegte das angebliche System, das sie leitete, rund 45 Millionen R$. Die Ermittlungen, die die Aufhebung ihrer Telefon- und Bankgeheimnisse autorisierten, deckten diese Gelder auf ihren Konten auf.

Der Fall erregt aufgrund der familiären Verbindung von Maria Helena große Aufmerksamkeit. Sie ist die Schwiegermutter des amtierenden Gouverneurs von Goiás, Daniel Vilela von der MDB-Partei. In einer offiziellen Erklärung distanzierte sich der Gouverneur entschieden von den Vorwürfen. Er betonte, dass die untersuchten Fakten aus der Mitte der 2000er Jahre stammen und nichts mit ihm, seiner Frau oder der Landesregierung zu tun haben.

Die Bundespolizei bestätigte, dass weder Gouverneur Vilela noch seine Frau in dieser Angelegenheit ermittelt werden. Die Ermittlungen konzentrieren sich auf vier unabhängige kriminelle Gruppen, die finanzielle, logistische und operative Ressourcen teilten. Insgesamt sollen diese Gruppen zwischen 2018 und 2023 rund 240 Millionen R$ bewegt haben.

Eine weitere Verdächtige, Juliana Rosa Tomé Froes, die festgenommen worden war, weil sie angeblich die Kundenakquise, Reiselogistik und das Management des Systems übernommen hatte, wurde ebenfalls freigelassen. Ihre Freilassung erfolgte jedoch unter der Auflage, 90 Tage lang eine elektronische Fußfessel zu tragen. Ihr Verteidigungsteam argumentiert, dass es kein Verbrechen darstelle, Brasilianern dabei zu helfen, sich den US-Behörden zu stellen, um formell Asyl zu beantragen.

Eine dritte Verdächtige, Valéria Divina de Macedo, die für den finanziellen und logistischen Arm der Operation verantwortlich sein soll, bleibt in Haft. Ihre rechtliche Vertretung konnte für eine Stellungnahme nicht erreicht werden. Bislang haben die Behörden mindestens 463 brasilianische Kunden identifiziert, die die Dienste dieses kriminellen Netzwerks in Anspruch genommen haben.

Die vier Verdächtigen aus der Goiânia-Zelle sollen sich wegen Förderung illegaler Einwanderung, krimineller Vereinigung und Geldwäsche verantworten müssen. Zwei weitere mutmaßliche Anführer des Netzwerks im Bundesstaat Amapá wurden nicht gefasst und auf die Fahndungsliste von Interpol gesetzt.

Basierend auf Berichten von g1.