In den frühen Morgenstunden des Freitags kam es auf dem Friedhof Cemitério da Saudade in Franca, São Paulo, zu einer dramatischen Konfrontation, als ein Sicherheitsbeamter auf einen Mann schoss, der verdächtigt wird, Bronzetafeln von Grabsteinen stehlen zu wollen. Der Vorfall ereignete sich gegen 4 Uhr morgens, nachdem der Wachmann bei einer Routinepatrouille den Eindringling auf dem städtischen Friedhof entdeckt hatte.
Laut Polizeibericht gelangte der Verdächtige durch das Herunterziehen von Stacheldraht an der rückwärtigen Umfassungsmauer auf das Gelände. Der Wachmann sah, dass der Mann bereits mehrere Tafeln entfernt hatte; einige wurden in seinem Rucksack gefunden. Als er entdeckt wurde, warf der Verdächtige angeblich eine der Tafeln auf den Wachmann und versuchte dann, ihn mit einem Schraubenzieher anzugreifen.
Angesichts dieses direkten Angriffs feuerte der Sicherheitsbeamte zweimal mit seiner Waffe und traf den Verdächtigen an Hand und Bein. Der verletzte Mann war bei Eintreffen des Rettungsdienstes bei Bewusstsein und wurde ins Krankenhaus Santa Casa de Franca gebracht. Das medizinische Personal beschreibt seinen Zustand als stabil, und er bleibt unter polizeilicher Bewachung, bis er entlassen wird, um eine offizielle Aussage zu machen.
Die Behörden bestätigten, dass die Waffe des Wachmanns legal registriert war und er die notwendige Genehmigung zum Tragen besitzt. Der Wachmann gab an, in legitimer Notwehr gehandelt zu haben. Alle gestohlenen Bronzetafeln wurden am Tatort sichergestellt und anschließend an die Friedhofsverwaltung zurückgegeben.
Die Militärpolizei wurde durch Meldungen über Schüsse auf den Vorfall aufmerksam. Die Ermittlungen laufen, während der Tatort bearbeitet und weitere Beweise im Zusammenhang mit dem versuchten Diebstahl und der anschließenden Schießerei gesammelt werden. Der Fall verdeutlicht das anhaltende Problem des Metalldiebstahls von öffentlichen und heiligen Stätten.
Basierend auf einem Bericht von g1.