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Steile 'Wall Street' in Paraná: Lose Steine verschlechtern

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Eine steile Straße in Almirante Tamandaré, Paraná, wurde viral, weil sie einer Kletterwand ähnelt. Der Versuch der Stadt, sie mit losen Steinen zu reparieren

Eine Straße in der brasilianischen Stadt Almirante Tamandaré, Teil der Metropolregion Groß-Curitiba, ist zu einer viralen Sensation und einem täglichen Albtraum für die Anwohner geworden. Die Rua Nossa Senhora das Graças, bekannt für ihre extreme Steigung, wurde kürzlich von der lokalen Regierung mit einer Schicht loser Steine behandelt. Die Gemeinde erklärte, das Ziel sei es, die Fortbewegung sowohl für Fahrzeuge als auch für Fußgänger auf dem anspruchsvollen Gelände zu verbessern.

Der Eingriff scheint die Situation jedoch verschlimmert zu haben. Videomaterial vom Ort zeigt Autos, die auf den neu verlegten Steinen kämpfen und ins Rutschen geraten, während Fußgänger einem erheblichen Sturzrisiko ausgesetzt sind. Anwohner beschreiben das tägliche Martyrium, die Straße zu bewältigen, besonders bei Regen, und nennen es einen gefährlichen und anstrengenden Kampf für grundlegende Aufgaben wie den Arbeitsweg oder das Erreichen eines Busses.

Die Berühmtheit der Straße ist nicht neu. Nach Angaben der Stadtverwaltung ist die Straße Teil eines 1953 genehmigten Wohngebiets. Obwohl sie über sieben Jahrzehnte alt ist, wurde sie nie asphaltiert oder mit ordentlichen Gehwegen versehen. Vor der kürzlichen Steinverlegung hatte nur ein kleiner Abschnitt ganz oben eine dünne Asphaltschicht und ein horizontales „Stopp“-Schild, die anschließend von den neuen Steinen bedeckt wurden.

Anwohner berichten, dass Unfälle an der Tagesordnung sind. Langjährige Bewohner stellen fest, dass die meisten Autofahrer und Motorradfahrer die Strecke aufgrund ihrer Schwere aktiv meiden. Besonders Lieferfahrer sind mit großen Beeinträchtigungen ihrer Arbeit konfrontiert, sie müssen oft ihre Motorräder parken und Lieferungen zu Fuß erledigen oder lange Umwege um den Block machen, um den unpassierbaren Hang zu umgehen.

Der Weg zu einer dauerhaften Lösung scheint lang und ungewiss. Die Stadtverwaltung bestätigt, dass sie ein Pflasterprojekt beim Staatssekretariat für Städte registriert hat. Dieses Projekt wartet derzeit auf eine Analyse, bevor das formelle Ausschreibungsverfahren für die Bauarbeiten überhaupt beginnen kann. Beamte schätzen, dass die Ausschreibungsbekanntmachung innerhalb der nächsten 90 bis 120 Tage veröffentlicht werden könnte.

Die Landesregierung hat jedoch verlangt, dass die Stadt zunächst einen spezifischen Bericht über die sichere Fußgängerzirkulation unter den Geländebedingungen vorlegt. Die Gemeinde muss ihre Daten ergänzen, damit die Überprüfung voranschreitet, woraufhin die Genehmigung für das Ausschreibungsverfahren erteilt wird. Nach den neuesten Berichten gibt es kein bestätigtes Datum für den Abschluss dieses entscheidenden Schrittes, sodass die Anwohner in der Schwebe bleiben.

Die Situation verdeutlicht einen Konflikt zwischen sofortigen, kostengünstigen Maßnahmen und langfristiger Infrastrukturplanung. Während der Steinverlegungsversuch der Stadt als Übergangslösung gedacht war, wurde er dafür kritisiert, die Gefahren zu erhöhen statt zu mindern, was die dringende Notwendigkeit einer ordnungsgemäß geplanten und ausgeführten Pflasterlösung unterstreicht.

Basierend auf Berichten von g1.