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Trainersuche bei Celtic: Was die Entscheidung zwischen

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Celtic wägt O'Neills Double-Triumph gegen Keanes europäische Erfolge ab, während der Vorstand einen festen Trainer sucht. Eine schnelle Sommerentscheidung

Die Suche nach Celtics nächstem festen Trainer hat sich auf zwei überzeugende, aber grundverschiedene Kandidaten zugespitzt. Martin O'Neill, der 74-jährige Vereinslegende, der das Team in dieser Saison als Interimstrainer zu einem dramatischen nationalen Double führte, und Robbie Keane, der ehemalige Celtic-Stürmer, der sich in Israel und Ungarn einen Trainernamen machte, sind die klaren Favoriten. Mit Jens Berthel Askou, der nach Toulouse geht, und Craig Bellamy, der sich Wales verschreibt, ist der Weg frei für eine direkte Entscheidung.

O'Neills jüngstes Kapitel im Celtic Park liest sich wie eine von einem Meister verfasste Rettungsmission. Nachdem er in den Ruhestand gegangen war, sprang er zweimal in die Bresche, nachdem Brendan Rodgers und später Wilfried Nancy abrupt gegangen waren. Seine ruhige Hand sicherte nicht nur am letzten Spieltag gegen Hearts den fünften Meistertitel in Folge in der Scottish Premiership, sondern holte auch den Scottish Cup und vollendete ein denkwürdiges Double. Die Spieler sprachen überschwänglich von seinem Einfluss und lobten seine Erfahrung und ruhige Autorität.

Doch die Belastungen einer chaotischen Saison waren spürbar. In Hampden wirkte O'Neill sichtlich erschöpft und gab zu, dass er nicht weitermachen könnte, wenn die neue Saison nächste Woche beginnen würde. Er deutete an, dass der Verein vielleicht einen jüngeren Trainer suchen sollte. Dennoch schloss er eine Rückkehr nicht ganz aus und reflektierte, dass er bewiesen habe, dass ältere Trainer noch viel zu bieten haben. Sein vertrautes Trainerstab mit Shaun Maloney und Mark Fotheringham könnte ebenfalls zurückkehren, was auf einen Kontinuitätsplan hindeutet.

Robbie Keane bietet ein kontrastierendes Profil. Mit 45 Jahren repräsentiert er den ehrgeizigen jungen Trainer, der bereit ist, ins Ausland zu gehen, um seinen Lebenslauf aufzubauen. Nachdem er bei Maccabi Tel Aviv begann, wo er eine Meisterschaft gewann, wechselte er zu Ferencvaros in Ungarn. Obwohl seine Mannschaft die nationale Krone um einen Punkt verfehlte, gewannen sie den ungarischen Pokal und, was bedeutend ist, übertrafen sie die Erwartungen in der Europa League.

Keanes Europacup-Kampagne mit Ferencvaros sorgte für Aufsehen. Mit einem der kleinsten Budgets des Wettbewerbs beendete sein Team die Ligaphase auf Platz 12 – vier Punkte und neun Plätze vor Celtic – und erreichte das Achtelfinale. Sie besiegten Rangers, Genk, RB Salzburg und Ludogorets und spielten ein aggressives 3-5-2-System, das Keane als unerbittlich offensiv beschreibt. Berühmt ist seine Aussage gegenüber seinen Innenverteidigern, er würde sie fallen lassen, wenn sie zu oft quer spielten; er verlangte Vertikalität.

Die Entscheidung, vor der Celtics Vorstand steht, ist weit mehr als eine einfache Einstellung; es ist eine strategische Weggabelung. O'Neill bietet sofortige Stabilität, tiefe institutionelle Kenntnisse und das emotionale Kapital einer Legende. Ein Einjahresvertrag mit einem Nachfolgeplan – vielleicht die Förderung von Maloney – könnte dem Verein Zeit geben, den Kader umzubauen. Fans wie John argumentieren, es sei eine "klare Sache", während James anmerkt, dass selbst ein weiteres Jahr die Suche nur aufschiebt.

Keane hingegen symbolisiert eine langfristige Investition. Seine Abstammung als Spieler bei Celtic und seine Bereitschaft, junge Trainer wie Scott Brown und Jonny Hayes als Assistenten zu entwickeln, deuten auf eine Vision für die Zukunft hin. Seine europäische Stärke, insbesondere im K.o.-Fußball, ist eine seltene Ressource. Doch eine laute Minderheit der Anhänger könnte Widerstand leisten, wie Edward anmerkte. Einige fragen sich, ob Keanes System im Inland funktioniert, wo Celtic den Ballbesitz dominieren muss.

Die Auswirkungen reichen über Glasgow hinaus. Ein stabiles Celtic belebt die Scottish Premiership und hält den Titelkampf gegen Vereine wie Rangers wettbewerbsfähig. O'Neills Rückkehr würde wahrscheinlich den Status quo bewahren, während eine Keane-Ernennung taktische Unruhe bringen könnte. Beide müssten einen Kader im Umbruch ansprechen, wobei wichtige Spieler möglicherweise gehen.

Während der Vorstand Gespräche vorbereitet, tickt die Uhr. Das Sommerfenster ist entscheidend, und eine schnelle Ernennung ist unerlässlich, um die späten Hektik zu vermeiden, die frühere Jahre plagten. Ob sie sich für den bewährten älteren Staatsmann oder den aufstrebenden Europapokal-Spezialisten entscheiden, die Wahl wird Celtics Weg für die kommenden Spielzeiten definieren. Basierend auf Berichterstattung von BBC Sport.