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Ufa FC legt Einspruch gegen technische Niederlage ein und

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Ufa FCs Generaldirektor Marat Shmakov kündigt an, dass der Verein nach einer technischen Niederlage aufgrund einer Flugausfalls durch Luftraumschließung eine

Der russische Fußballverein Ufa legt Einspruch gegen eine kürzliche Disziplinarentscheidung ein, wobei Generaldirektor Marat Shmakov ankündigt, dass der Verein eine kollektive Berufung mit anderen Teams vorbereitet. Der Streit dreht sich um eine technische Niederlage, die Ufa im 32. Spieltag der Liga Pari gegen SKA-Chabarowsk zuerkannt wurde, da der Verein aufgrund der Schließung des Luftraums nicht teilnehmen konnte.

Shmakov erklärte, dass der Verein derzeit auf den offiziellen vollständigen Text der Entscheidung des Kontroll- und Disziplinarausschusses des Russischen Fußballverbands (KDK RFU) wartet, um formell Berufung einzulegen. Er betonte, dass die Situation im Fußball weitreichende Diskussionen und Besorgnis ausgelöst habe, wobei viele andere Vereine ihre Verwunderung über das Urteil zum Ausdruck gebracht hätten. Es gibt aktive Initiativen zur Vorbereitung einer gemeinsamen kollektiven Berufung, da ähnliche Fälle möglicherweise nicht nur den Fußball, sondern auch andere Sportarten betreffen könnten, insbesondere mit der zunehmenden Anwendung des 'Teppich'-Flugbeschränkungsregimes.

Der Kern von Ufas Argumentation beruht auf der Behauptung höherer Gewalt. Shmakov besteht darauf, dass die Mannschaft aufgrund der Flughafenschließung physisch nicht in der Lage war, aus Ufa auszufliegen, ein objektiver Faktor, der außerhalb der Kontrolle des Vereins lag. Während der KDK-Anhörung wurden alternative Routen über Moskau oder andere Städte vorgeschlagen. Ufa wählte jedoch bewusst eine bewährte Route über Nowosibirsk, eine Strecke, die sie zuvor erfolgreich für ein Auswärtsspiel gegen Jenissei in Krasnojarsk genutzt hatten. Diese Option wurde als logistisch optimal angesehen, insbesondere angesichts des dichten Spielplans und des erheblichen Zeitunterschieds zu Chabarowsk.

Der Vereinsdirektor wies die Vorstellung, dass Kosteneinsparungen Priorität hätten, entschieden zurück. Das Hauptanliegen, so betonte er, sei die Erhaltung der körperlichen Verfassung der Spieler während eines anspruchsvollen Auswärtsprogramms. Shmakov wies auch darauf hin, dass die Vorschriften keine genauen Fristen für die Ankunft einer Mannschaft in der Gastgeberstadt festlegen. Er hinterfragte die Herkunft der berichteten 47-minütigen Umsteigezeit und stellte klar, dass die Fluggesellschaft eine volle Stunde eingeplant hatte, damit die Passagiere bequem umsteigen können, eine Zahl, die das Einladen von Gepäck, Rollen und andere Vorflugverfahren nicht berücksichtigte.

Shmakov widersprach direkt Behauptungen, dass Tickets nach der Ankündigung des 'Teppich'-Regimes zurückgegeben wurden. Er behauptete, die Entscheidung zur Rückgabe der Tickets sei erst getroffen worden, nachdem die offizielle Bestätigung der Fluggesellschaft eingegangen sei, dass der Anschlussflug nicht durchgeführt werden könne. Er fügte hinzu, dass beide Flüge von derselben Fluggesellschaft durchgeführt wurden und der Verein zuvor bestätigt hatte, dass die Fluggesellschaft bei einer Verspätung auf den Anschlussflug warten würde. In der Praxis wartete die Fluggesellschaft Berichten zufolge 2,5 Stunden auf das Team.

Darüber hinaus widersprach der Ufa-Beamte der Aussage des Generaldirektors von SKA-Chabarowsk, dass Ufa einen Vorschlag abgelehnt habe, das Spiel auf den 4. Mai zu verschieben. Shmakov argumentierte, dass die Mannschaft unter Berücksichtigung aller logistischen Möglichkeiten an diesem Datum bis 20:00 Uhr Ortszeit in Chabarowsk hätte eintreffen können.

Die Position des Vereins, wie vom Generaldirektor dargelegt, stellt eine detaillierte Widerlegung der Feststellungen des Disziplinarausschusses dar und stellt den Vorfall als unvermeidbare Folge äußerer Umstände dar, nicht als Planungsversagen. Die geplante kollektive Berufung deutet auf eine breitere Besorgnis der Vereine über den mit dieser Entscheidung geschaffenen Präzedenzfall hin.

Basierend auf Berichten von Чемпионат.com.