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UFMT-Student der Rechtswissenschaften wegen Skandal um

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Ein Erstsemester-Student der Rechtswissenschaften an der UFMT sieht sich einer Suspendierung und Disziplinarmaßnahmen gegenüber, weil er angeblich eine Liste

Die Bundesuniversität von Mato Grosso (UFMT) hat entschlossene Maßnahmen gegen einen Erstsemester-Studenten der Rechtswissenschaften ergriffen, der beschuldigt wird, eine zutiefst beleidigende Liste erstellt und verbreitet zu haben. Der Student, dessen Name nicht bekannt gegeben wurde, wurde vorsorglich am Mittwoch suspendiert. Die Suspendierung bleibt bis zum Abschluss eines formellen Disziplinarverfahrens bestehen.

Die Kontroverse entbrannte, nachdem durchgesickerte Nachrichten ein Gespräch zwischen Studenten offenbarten, in dem explizit die Absicht diskutiert wurde, Kommilitoninnen sexuell zu missbrauchen. Dies führte zur Erstellung einer sogenannten 'Rangliste', die Studentinnen als 'estupráveis' einstufte, ein portugiesischer Begriff für 'vergewaltigbar'. Die Entdeckung dieser Liste löste Empörung und Proteste in der Studentenschaft aus, und es kam Anfang dieser Woche zu Demonstrationen auf dem Campus.

Als Reaktion handelte die Universitätsverwaltung schnell. Sie leitete ein formelles Disziplinarverwaltungsverfahren, bekannt als CONSUNI 281/2025, ein, um den beteiligten Hauptstudenten zu untersuchen. Darüber hinaus wurde ein separates Verfahren eingeleitet, um die mögliche Beteiligung anderer Studenten des Jurastudiengangs an diesem Vorfall zu prüfen.

Die offizielle Erklärung der Universität verurteilte die Handlungen auf das Schärfste. Sie wies ausdrücklich jede Manifestation, Praxis oder jeden Versuch zurück, Gewalt, Frauenfeindlichkeit oder jede Form von Menschenrechtsverletzungen innerhalb ihrer akademischen Gemeinschaft zu normalisieren. Die Verwaltung beschrieb die ersten Beweise als 'ausreichende Anzeichen von Schwere', die ein sofortiges Eingreifen rechtfertigen.

Rechtsexperten weisen darauf hin, dass das Disziplinarverfahren letztendlich zur Exmatrikulation des Studenten führen könnte. Dieses Ergebnis ist jedoch nicht sofort wirksam. Nach Angaben eines Fachanwalts benötigt das Verfahren in der Regel etwa 60 Tage, bis der Dekan der Fakultät eine Entscheidung trifft. Diese Entscheidung kann dann beim Universitätsrat angefochten werden, der befugt ist, sie zu bestätigen oder zu ändern. Erst nach diesem letzten Schritt wäre eine Exmatrikulation wirksam.

Über die Suspendierung hinaus hat die Universität auch Schutzmaßnahmen für die Studentinnen angeordnet, die möglicherweise ins Visier genommen wurden. Dazu gehört die Bereitstellung institutioneller Unterstützung und Begleitung für die potenziell Betroffenen. Nach neuesten Berichten wurde der Fall noch nicht offiziell bei der Zivilpolizei registriert.

Der Jurastudiengang an der UFMT ist einer der traditionsreichsten im Bundesstaat Mato Grosso und bekannt für eine der höchsten Zulassungsgrenzen über die nationale Hochschulaufnahmeprüfung (Enem). Dieser Vorfall hat einen Schatten auf das renommierte Programm geworfen und eine starke institutionelle Reaktion ausgelöst, die darauf abzielt, die schwerwiegenden Vorwürfe zu behandeln und die Sicherheit auf dem Campus zu gewährleisten.

Basierend auf Berichten von g1.