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Verhandlungen über Liga-F-Gewerkschaften festgefahren

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Die Schlichtungsgespräche zwischen AFE und drei rivalisierenden Gewerkschaften scheiterten am Freitag bei SIMA. Der Streit dreht sich darum, ob Kabinenwahlen

Der Konflikt im professionellen Frauenfußball in Spanien hat sich vertieft, wobei vier große Spielergewerkschaften in einem erbitterten Streit über Vertretungsrechte verwickelt sind. Die neueste Runde der Schlichtungsgespräche, die am Freitag beim Servicio Interconfederal de Mediación y Arbitraje (SIMA) stattfand, endete ohne Einigung und lässt die Zukunft der Arbeitsverhandlungen in der Liga F ungewiss.

Auf der einen Seite steht AFE, der etablierte Fußballerverband. Ihnen gegenüber stehen drei Gewerkschaften – FUTPRO, Futbolistas ON und Comisiones Obreras –, die sich in ihrer Haltung gegen AFEs bevorzugte Methode zur Auswahl von Gewerkschaftsvertretern vereint haben. Der Kern des Streits dreht sich darum, ob formale Abstimmungen in den 16 Kabinen der Liga F durchgeführt werden sollen, um zu bestimmen, welche Gewerkschaft die Spieler am Verhandlungstisch vertreten wird.

Die drei dissentierenden Gewerkschaften argumentieren, dass solche Abstimmungen in Kabinen nicht der geeignete Mechanismus zur Auswahl von Vertretern seien. Sie behaupten, dass der Prozess durch externe Einflüsse beeinflusst werden könnte und möglicherweise nicht die wahren Präferenzen aller professionellen Fußballerinnen in Spanien widerspiegelt. Ihre Weigerung, an diesem Abstimmungssystem teilzunehmen, hat eine bedeutende Blockade auf dem Weg zu einem neuen Convenio Colectivo geschaffen – dem Tarifvertrag, der die Arbeitsbedingungen, Gehälter und andere Schlüsselbedingungen für Liga-F-Spieler regelt.

AFE hingegen vertritt die Auffassung, dass Kabinenwahlen eine legitime und transparente Methode zur Erfassung der Spielermeinung seien. Der Verband glaubt, dass diese Methode sicherstellt, dass die Stimmen aktiver Profis direkt gehört werden, anstatt dass die Vertretung über andere Kanäle entschieden wird, die möglicherweise weniger mit den täglichen Realitäten des Sports verbunden sind.

Die gescheiterte Schlichtung bei SIMA markiert einen weiteren Rückschlag in einer zunehmend fragmentierten Landschaft innerhalb der Arbeitsbeziehungen im spanischen Frauenfußball. Der Streit spiegelt ähnliche Spannungen wider, die sich kürzlich im professionellen Männerfußball abgespielt haben, wo Gewerkschaftsvertretung und Tarifverhandlungen ebenfalls umstrittene Themen waren. Beobachter merken an, dass die Unfähigkeit der vier Gewerkschaften, gemeinsame Boden zu finden, kritische Verhandlungen mit der Liga-F-Patronal, dem Arbeitgeberverband, der die Vereine in der höchsten Frauenliga vertritt, verzögern könnte.

Ohne eine einheitliche Front oder einen vereinbarten Prozess zur Auswahl von Verhandlungsführern bleibt der Weg zu einer neuen Tarifvereinbarung blockiert. Spieler in der gesamten Liga F bleiben im Ungewissen über die Bedingungen, die ihre berufliche Zukunft bestimmen werden. Die Einsätze sind hoch: Ein neues Convenio Colectivo könnte langjährige Themen wie Mindestgehaltsstandards, Mutterschutz und verbesserte Arbeitsbedingungen ansprechen, die in den letzten Jahren zentrale Forderungen der Fußballerinnen waren.

Beiden Seiten steht nun die Aussicht auf weitere Mediation oder möglicherweise konfrontativere rechtliche Schritte bevor, falls keine Einigung erzielt werden kann. Die spanische Fußballgemeinschaft wird aufmerksam beobachten, ob die Gewerkschaften ihre Differenzen überbrücken und eine einheitliche Front zum Wohl der Athleten präsentieren können, die sie angeblich vertreten. Basierend auf Berichten von Fútbol.