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Warum Giugliano die MVP der Serie A Women 26/27 ist: Top XI

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Manuela Giugliano zur MVP der Serie A Women 2026/27 ernannt, während Roma mit fünf Nominierungen das Top XI dominiert und Carbonell und Schatzer Lob von

Roma-Kapitänin Manuela Giugliano hat ihr Vermächtnis als eine der besten Mittelfeldspielerinnen im italienischen Frauenfußball gefestigt, indem sie zur MVP der Serie A Women Saison 2026/27 gekrönt wurde. Die Auszeichnung erfolgte bei der Athora Game On - All Stars Night Zeremonie, bei der die Elite der Liga zusammenkam, um individuelle Exzellenz zu ehren. Giuglianos Preis krönt eine bemerkenswerte Saison, in der sie Roma zum dritten Scudetto in vier Jahren führte und die nationale Dominanz des Vereins unterstrich.

Mit 12 Toren und fünf Vorlagen aus dem Mittelfeld war Giuglianos Einfluss unbestreitbar. Ihre Fähigkeit, das Spiel zu bestimmen, in Abschlusspositionen zu gelangen und Teamkolleginnen zu inspirieren, verwandelte Roma in eine unerbittliche Siegmaschine. "Sie ist der Herzschlag dieses Teams, eine Spielerin, die jeder Herausforderung gewachsen ist", bemerkte ein Analyst und erfasste die Stimmung derer, die Romas Triumphzug verfolgten.

Die individuellen Rollenauszeichnungen zeigten eine Mischung aus etablierten Stars und aufstrebenden Talenten. Como Womens Astrid Gilardi gewann sowohl die Auszeichnung als beste Torhüterin als auch den Save der Saison für eine atemberaubende Parade gegen Florenz im Dezember. Romas Shukurat Oladipo verteidigte ihren Titel als beste Verteidigerin zum zweiten Mal in Folge und zeigte die defensive Stärke hinter Romas Erfolg. Mittelfeld-Maestra Giulia Dragoni und Inters produktive Stürmerin Tessa Wullaert – die mit 14 Treffern die Torjägerliste anführte – wurden als beste Mittelfeldspielerin bzw. beste Angreiferin geehrt. Juventus-Nachwuchshoffnung Estela Carbonells Durchbruchssaison brachte ihr den Preis für die beste U23-Spielerin ein, während Valentina Bergamaschis denkwürdiger Treffer im Spiel Roma-Juventus am 6. Dezember das Tor der Saison gewann.

Die Top Elf der Saison war stark von Roma geprägt, was ihre dominante Saison widerspiegelt. Im Tor stand Gilardi für Como Women, vor einer Verteidigung aus Caterina Ambrosi (Parma), Ivana Andrés (Inter), Oladipo und Carbonell. Das Mittelfeldtrio bestand ausschließlich aus Roma-Spielerinnen: Dragoni, Giada Greggi und Giugliano. Im Sturm bildeten Cecilie Fløe (Napoli Women), Martina Piemonte (Lazio) und Wullaert eine potente Offensive. Romas fünf Nominierungen – darunter die gesamte Mittelfeldreihe – unterstreichen, wie ihr eingespieltes Team die Gegner überwältigte.

Romas Dominanz in den Auswahlen spricht für einen Kader, der auf taktischer Disziplin und individueller Klasse basiert. Giuglianos MVP ist eine natürliche Folge ihrer Führungsqualitäten und statistischen Leistungen, aber die Auszeichnungen für Dragoni, Greggi und Oladipo bestätigen, dass Romas System mehrere Stars hervorbringt. Für die Liga wirft diese Konzentration von Talenten bei einem Verein Fragen zur Wettbewerbsfähigkeit auf, obwohl Inter und Juventus gezeigt haben, dass sie den Meister herausfordern können.

Die U23-Mannschaft der Saison bot einen Einblick in die Zukunft. Napoli Womens Beatrice Beretta sicherte sich den Torhüterposten, mit einer Abwehrreihe aus Caterina Venturelli (Sassuolo), Federica D'Auria (Lazio), Marija Milinković (Inter) und Emma Lombardi (Fiorentina). Im Mittelfeld zeigten Maya Cherubini (Fiorentina) und Eva Schatzer (Juventus) die Tiefe der jungen Spielmacherinnen. Der Angriff bestand aus Inters Haley Bugeja, Ternana Womens Giada Pellegrino Cimò, Romas Alice Corelli und Milans Thea Kyvåg – eine Sammlung von Stürmerinnen, die bereits in der ersten Mannschaft Akzente setzen.

Carbonell und Schatzer stechen als Lichtblicke für Juventus in einer ansonsten schwierigen Saison hervor. Carbonells Integration in die erste Top Elf zusammen mit ihrer U23-Auszeichnung macht sie zu einem Eckpfeiler für Verein und Nationalmannschaft. Schatzer, eine kreative Kraft im Mittelfeld, spiegelte Giuglianos Einfluss wider, wenn auch in einer Entwicklungsphase. Juventus muss um solche Talente herum aufbauen, um den Titel zurückzuerobern, den sie vor Romas Herrschaft zuletzt gewannen.

Jenseits der Auszeichnungen unterstrich die Zeremonie das rasante Wachstum der Serie A Women. Die Liga zieht weiterhin internationale Stars an und fördert gleichzeitig einheimische Talente, und Veranstaltungen wie die All Stars Night erhöhen die Sichtbarkeit. Die Anwesenheit inspirierender Persönlichkeiten wie Bebe Vio als besonderer Gast verlieh der Veranstaltung symbolisches Gewicht und verband Fußball mit breiteren kulturellen Bewegungen.

In Zukunft besteht die Herausforderung für Roma darin, nach solchen Ehrungen den Hunger zu bewahren, während die Rivalen den Abstand verringern müssen. Das Auftauchen von U23-Stars bei mehreren Vereinen deutet auf eine ausgeglichenere Zukunft hin. Für Giugliano ist die MVP-Auszeichnung sowohl ein persönlicher Meilenstein als auch ein Signal, dass ihre besten Jahre eine Ära prägen.

Basierend auf einem Bericht von Tuttosport.