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Warum Leverkusen und Frankfurt vor Entscheidungen am

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Leverkusens 3:1-Niederlage gegen Stuttgart besiegelt wahrscheinlich Hjulmands Abgang; Frankfurts Riera steht nach Burkhardts Geste vor dem dramatischen letzten

Das vorletzte Wochenende der Bundesliga-Saison rückte die Trainer ebenso in den Fokus wie die Tabelle. Da Champions-League-Plätze, Abstiegsränge und Europapokal-Teilnahmen noch nicht vergeben sind, stand das Schicksal mehrerer Trainer auf dem Spiel. Bayer Leverkusens 3:1-Niederlage in Stuttgart beendete faktisch die Amtszeit von Kasper Hjulmand, während Eintracht Frankfurts Albert Riera nach einer turbulenten Woche ein Urteil am letzten Spieltag bevorsteht. Augsburgs Interimstrainer Manuel Baum könnte sich unterdessen für eine dauerhafte Rolle empfohlen haben.

Leverkusens Besuch in Stuttgart begann vielversprechend, als Aleix García ihnen in der 34. Sekunde eine Führung bescherte. Doch dann lief es spektakulär schief. Ermedin Demirovic glich vor der fünften Minute aus, und ein Elfmeter von Maximilian Mittelstädt sowie ein Tor von Deniz Undav besiegelten einen Sieg, der die Gäste schmeichelte. Stuttgart dominierte über die gesamte Spielzeit, und das Ergebnis bedeutete, dass Leverkusen nun am letzten Spieltag ein Wunder braucht, um den vierten Platz zu erobern: Sie müssen Hamburg besiegen und hoffen, dass Stuttgart und Hoffenheim verlieren. Die Leistung war ein Abbild ihrer zweiten Saisonhälfte – inkonsistent und oft erschreckend schwach.

Hjulmand gebührt Anerkennung dafür, dass er die Mannschaft nach Erik ten Hags chaotischem Abgang zunächst stabilisiert hat, aber die Ergebnisse im Jahr 2026 waren desaströs. Wie die Quelle anmerkt, "macht die Trägheit von 2026 eine neue Richtung erforderlich." Sein Abgang scheint unvermeidlich, der Verein wird voraussichtlich einen Neuanfang suchen. Stuttgart hingegen war unter Sebastian Hoeness hervorragend, dessen Aktien weiter steigen. Ihr Sieg zeigte "Witz, Stärke und Unternehmungsgeist", und sie sind Favorit, den vierten Platz trotz eines schwierigen Auswärtsspiels in Frankfurt am letzten Spieltag zu halten.

In Frankfurt steht Albert Riera unter Druck. Seine Mannschaft verlor 3:2 bei Borussia Dortmund, sodass ihre Europapokal-Hoffnungen von einem Sieg gegen Stuttgart und einem Ausrutscher von Freiburg abhängen. Das Spiel war geprägt von einem aussagekräftigen Moment: Nachdem Jonathan Burkhardt einen späten Treffer erzielt hatte, holte er den Ball, legte den Finger auf die Lippen und zeigte dann zur Seitenlinie, wo Riera stand. Diese Geste deutete auf Spannungen hin, nachdem Riera in der Vorwoche eine sechsminütige Tirade gegen die Medien gehalten hatte, in der er Journalisten beschuldigte, seinen Austausch mit Burkhardt falsch dargestellt zu haben.

Sportdirektor Markus Krösche antwortete mit einem knappen "Ja" auf die Frage, ob Riera am letzten Spieltag noch verantwortlich sei, aber seine Haltung ließ wenig Begeisterung erkennen. Die deutschen Medien waren vernichtend: Kickers Moritz Kreilinger schrieb, dass Riera, wenn Frankfurt Siebter werde, den Anspruch erheben werde, aber wenn nicht, werde er "Frankfurts Scheitern seinen Vorgängern anlasten." Riera hat sein Publikum entfremdet, und der fortschrittliche Vorstand des Vereins ist sich dessen bewusst.

Im Gegensatz dazu ist die Stimmung in Augsburg optimistisch. Manuel Baum, zum zweiten Mal Interimscoach, übernahm, als die Mannschaft im Dezember mit 13 Punkten Tabellenletzter war. Nach einem 3:1-Sieg gegen Borussia Mönchengladbach sind sie punktgleich mit Frankfurt und einen Punkt hinter Freiburg und können sich für eine erstaunliche Europapokal-Qualifikation positionieren. Sportdirektor Benjamin Weber sagte: "Es ist absolut unglaublich, was wir in den letzten Wochen geschafft haben." Baum hat starke Unterstützung in der Kabine und wird wahrscheinlich bleiben.

Andernorts gewann Bayern München 1:0 in Wolfsburg, obwohl Harry Kane seinen ersten Bundesliga-Elfmeter verschoss – Michael Olise erzielte einen atemberaubenden Siegtreffer – während Jonas Urbig die Abstiegskandidaten in Schach hielt. Heidenheims 3:1-Sieg gegen das nun gerettete Köln ließ die unteren drei Plätze – Wolfsburg, Heidenheim und St. Pauli – durch feine Ränder getrennt. St. Pauli verlor in Leipzig, und die eigenen Europapokal-Hoffnungen der Sachsen bleiben bestehen.

Der letzte Spieltag verspricht Dramatik: Leverkusens schwache Hoffnung benötigt ein Traumszenario, Frankfurt braucht einen Sieg und Schützenhilfe, und Augsburg könnte beide überholen. Für die beteiligten Trainer ist die Richtung für 2026-27 weitgehend vorgegeben: Hjulmand und Riera werden wahrscheinlich weichen, während Baum und Hoeness sicher wirken.

Basierend auf einem Bericht des Guardian.