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Warum Vyalbe zurückschlägt: Korostelevs olympischer Hohn

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Die russische Skiverbands-Chefin Elena Vyalbe kritisierte Savely Korostelev für seinen olympischen Hohn gegenüber Bolshunov und forderte den medaillenlosen

Die Leiterin des russischen Skiverbandes, Elena Vyalbe, hat den jungen Skilangläufer Savely Korostelev öffentlich kritisiert, nachdem er sich über den dreimaligen Olympiasieger Alexander Bolshunov geäußert hatte. Der Konflikt entstand aus Bolshunovs früherer Abwertung der Olympischen Winterspiele 2026, die er als Zirkus bezeichnete und meinte, dort sei ein Medaillengewinn einfach.

Korostelev griff diese Kommentare in einem Interview auf und fragte, warum Bolshunov nicht an den Olympischen Spielen teilnehme, wenn er wirklich glaube, dass der Sieg so leicht sei. Die Bemerkung wurde weithin als kaum verhüllte Herausforderung an den dekorierten Veteranen interpretiert.

Vyalbe war jedoch von der Haltung des jungen Athleten nicht beeindruckt. Sie stellte fest, dass sich Bolshunovs Kritik allgemein auf die Olympischen Spiele bezog und nicht persönlich auf Korostelev. „Er hat Savely nicht herausgegriffen“, erklärte sie und betonte, dass die Kommentare allgemeiner Natur seien.

Die Verbandspräsidentin richtete dann ihre Aufmerksamkeit auf Korostelevs eigene Bilanz und wies darauf hin, dass er ohne Medaille von den Olympischen Spielen zurückgekehrt sei. „Ich habe noch nie gesehen, dass Sasha auf Korostelev reagiert. Savely liebt solche Dinge – er möchte auf jedem Bildschirm und in jeder Zeitung ein Star sein. Aber er wäre ein noch größerer Star, wenn er mit einer Olympiamedaille zurückkäme“, sagte Vyalbe.

Sie riet Korostelev, seine öffentlichen Äußerungen zurückzunehmen und sich wieder auf seine sportliche Entwicklung zu konzentrieren. „Meiner Meinung nach sollte er etwas leiser treten und trainieren“, erklärte Vyalbe und deutete an, dass die Energie des jungen Skifahrers besser auf der Loipe als in den Medien eingesetzt wäre.

Gleichzeitig würdigte Vyalbe Korostelevs Potenzial und sein tiefes Engagement für den Sport. „Er wird sich weiterentwickeln. Savelys gesamtes sportliches Leben liegt vor ihm, er ist dem Sport verschrieben, alles wird gut. Er ist noch jung, aber so ist es nun mal – wenn heute nichts über ihn geschrieben wird, denkt er: ‚Alle haben mich vergessen!‘ Das ist die Generation, die wir jetzt haben“, schloss sie.

Der Austausch unterstreicht die Spannungen zwischen Russlands etablierten Ski-Stars und der nächsten Generation, insbesondere vor dem Hintergrund verminderter internationaler Konkurrenz. Vyalbes deutliche Botschaft deutet darauf hin, dass sie von jüngeren Athleten erwartet, sich durch Ergebnisse und nicht durch Kontroversen ins Rampenlicht zu bringen.

Basierend auf Berichten von Чемпионат.com.