Ein signifikanter Wetterumschwung wird Santa Catarina am Muttertagswochenende beeinflussen und einen starken Temperaturabfall sowie das Risiko widriger Bedingungen mit sich bringen. Die Veränderung wird durch das Vorrücken einer Kaltfront verursacht, die mit einem außertropischen Tiefdruckgebiet verbunden ist und die Winde im gesamten Bundesstaat verstärken wird.
Das Nationale Institut für Meteorologie (Inmet) hat für diesen Samstag eine gelbe Warnstufe für einen Temperaturrückgang herausgegeben und warnt vor einem möglichen Abfall von 3°C bis 5°C. Diese Warnung betrifft wichtige Regionen, darunter Oeste, Serra, Vale do Itajaí, Norte und Grande Florianópolis. Am Samstag wird es auch an der Küste starke Winde und anhaltende Niederschläge geben, insbesondere in den Gebieten Grande Florianópolis, Vale do Itajaí und Norte, mit hohen Niederschlagsmengen und der Möglichkeit von Blitzeinschlägen.
Die Kälte wird sich am Muttertag selbst, dem Sonntag, weiter verstärken. Die Tiefsttemperaturen in den höher gelegenen Gebieten der Regionen Oeste und Serra könnten auf -3°C fallen, während andere Städte in diesen Gebieten Tiefstwerte nahe 4°C verzeichnen werden. An der Küste werden Tiefsttemperaturen zwischen 4°C und 8°C erwartet. In den Hochlagen der Grande Oeste und Serra sind Frostbedingungen möglich.
Am Sonntag werden die Wetterbedingungen in Oeste, Serra und Litoral Sul stabiler sein. Zwischen Grande Florianópolis und Norte wird der Tag jedoch mit starker Bewölkung und möglichem Regen in den frühen Morgen- und Vormittagsstunden beginnen. Am Nachmittag wird Sonnenschein erwartet, aber starke Südwinde werden an die Küste zurückkehren, mit Böen zwischen 50 und 70 km/h.
Die Kältewelle wird voraussichtlich nicht schnell nachlassen. Intensive Kältebedingungen werden in ganz Santa Catarina bis zum Beginn der folgenden Woche anhalten, wobei für diesen Zeitraum kein Regen vorhergesagt ist. Die Zivilverteidigung (Defesa Civil) hat das Risiko für Ereignisse wie lokale Überschwemmungen und Sturzfluten als hoch eingestuft und die Bevölkerung aufgefordert, sich über offizielle Warnungen zu informieren.
Basierend auf Berichten von g1.