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Zivilpolizist verhaftet: Passagier bei Fahrt in Rio getötet

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Ein Zivilpolizist wurde verhaftet, weil er bei einem Verkehrsstreit in Rio de Janeiro einen Passagier in einem Ride-Hailing-Auto tödlich erschossen hat. Das

Ein Zivilpolizist in Rio de Janeiro wurde nach der tödlichen Erschießung eines Passagiers in einem App-basierten Ride-Hailing-Fahrzeug verhaftet. Der Vorfall, der aus einer Verkehrsauseinandersetzung resultierte, führte zur vorläufigen Inhaftierung und Suspendierung des Beamten.

Der verhaftete Beamte, Frede Uilson Souza de Jesus, wurde am Freitagabend in Gewahrsam genommen. Seine Verhaftung wurde vom 3. Strafgericht des Gerichts von Rio de Janeiro angeordnet. Er war dem 29. Polizeirevier in Madureira zugeteilt und befand sich zum Zeitpunkt des Haftbefehls in der Abteilung für Kapitalverbrechen (DHC) zur Aussage.

Die Schießerei ereignete sich am Donnerstagnachmittag im Viertel Taquara in der Südwestzone von Rio. Ermittlungen zufolge geriet der Beamte nach einem Fahrmanöver in einen Straßenstreit mit dem Ride-Hailing-Fahrer. Überwachungskameraaufnahmen hielten den Moment des Manövers fest und zeigen, wie das App-basierte Auto, ein schwarzes Fahrzeug, eine Kurve fuhr, während ein weißer Peugeot vorbeifuhr.

Zeugen berichteten, dass die Fahrer stritten, und während der Konfrontation feuerte der Insasse des weißen Fahrzeugs Schüsse auf das Ride-Hailing-Auto ab. Eine der Kugeln traf Thamires Rodrigues de Souza Peixoto, die auf dem Rücksitz saß, in den Rücken. Der Schütze floh anschließend vom Tatort.

Der Ride-Hailing-Fahrer brachte Thamires sofort in die Notfalleinheit (UPA) in Cidade de Deus. Sie traf in ernstem Zustand ein, erlag aber letztlich ihren Verletzungen. Thamires, eine Designerin, hinterlässt einen Ehemann und zwei Töchter. Sie sollte am Freitag an einer Muttertagsfeier in der Schule ihrer Töchter teilnehmen, die aus Respekt vor dem Opfer abgesagt wurde.

Der Fall wurde zunächst beim 32. Polizeirevier in Taquara registriert, bevor er an die Abteilung für Kapitalverbrechen übergeben wurde. Die Zivilpolizei erklärte, dass ihre interne Abteilung den Beamten von seinen Aufgaben suspendiert, eine interne Untersuchung eingeleitet hat und die laufende Ermittlung des DHC überwacht.

In einer Erklärung betonte die Zivilpolizei ihr schnelles Handeln bei der Identifizierung und der Suche nach der Verhaftung des Täters. Die Erklärung bekräftigte das Engagement der Institution zur Bekämpfung von Kriminalität und zur Verteidigung der Gesellschaft und versicherte, dass sie keinerlei Fehlverhalten dulde. Der Leichnam des Opfers wurde zur Untersuchung in das Institut für Rechtsmedizin (IML) gebracht.

Basierend auf Berichten von g1.