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AFE-Versammlung: 95 % unterstützen Aganzos Vorstoß für

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Die AFE-Versammlung unterstützt Aganzo einstimmig, mit 95 % Zustimmung für Tarifgespräche, und drängt auf Liga-F-Wahlrecht und eine Anti-Rassismus

Die Asociación de Futbolistas Españoles (AFE) hielt am 18. Mai ihre ordentliche Generalversammlung 2026 ab, zu der fast 500 Fußballer persönlich erschienen – ein Zeichen der Einheit der Gewerkschaft. Alle Tagesordnungspunkte wurden angenommen, darunter ein einstimmiges Vertrauensvotum für das Führungsteam um Präsident David Aganzo und seinen Vorstand.

Die Mitglieder prüften und bestätigten den umfassenden Tätigkeitsbericht für 2025, den Jahresabschluss und den Haushaltsplan für das laufende Jahr 2026. Diese einstimmige Zustimmung spiegelt die breite Zufriedenheit mit dem Kurs der AFE unter Aganzos Führung wider, insbesondere bei der Förderung der Spielerrechte im In- und Ausland.

Ein zentraler Erfolg von Aganzo war die Gründung der Internationalen Vereinigung der Fußballer (AIF). Er bezeichnete sie als notwendig für das Kollektiv der Fußballer und als Wendepunkt in der Geschichte der AFE, der unsere Zukunft zum Besseren prägen wird. Die neue internationale Gewerkschaft soll mit verschiedenen Fußballorganisationen verhandeln und die Stimme der international tätigen Spieler stärken, von denen viele nicht einmal grundlegende Arbeitsschutzrechte haben.

Aganzo dankte den Spielern der ersten und zweiten Liga Spaniens für ihr überwältigendes Vertrauen in die AFE, die Verhandlungen für einen neuen Tarifvertrag zu führen. Diese Unterstützung von fast 95 % bedeute eine große Verantwortung und einen Ansporn, weiterhin unabhängig und entschlossen zu arbeiten, so Aganzo. Dieses Mandat gibt der Gewerkschaft eine starke Plattform, um bessere Arbeitsbedingungen zu erreichen.

In einer zentralen Forderung nach Geschlechtergleichstellung bekräftigte die AFE, dass Spielerinnen in der Liga F das gleiche Recht haben müssen, ihren Gewerkschaftsvertreter zu wählen wie ihre männlichen Kollegen. Aganzo bestand darauf, dass sie dieses Recht nach dem gleichen Verfahren wie ihre Teamkollegen ausüben sollten, gemäß der Zusatzbestimmung des Sportgesetzes zur Tarifverhandlungslegitimität. Die Gewerkschaft sieht dies als entscheidenden Schritt für eine faire Vertretung in den bevorstehenden Verhandlungen.

Die Versammlung befasste sich auch mit dem Protest der La-Liga-Spieler am neunten Spieltag gegen den Versuch der Liga, ein reguläres Saisonspiel in den USA auszutragen. Aganzo lobte die gezeigte Solidarität und nannte sie einen Beweis dafür, dass Fußball ohne ihre Meinung bei Entscheidungen nicht wachsen könne. Die Audiencia Nacional bestätigte später den Protest als Akt der freien Meinungsäußerung und bekräftigte, dass die Verteidigung der Spielerwürde nicht bestraft werden könne.

Nach einem jahrelangen Kampf, der 2019 mit der Initiative #QuinielasEnFemenino begann, feierte die AFE die dauerhafte Aufnahme von Liga-F-Spielen in die beliebten spanischen Fußballtipps La Quiniela. Aganzo merkte an, dass dies mehr Sichtbarkeit, Anerkennung und Chancen für den Frauenfußball bringen werde. Der Vorstoß gipfelte in einem im Juni 2024 verabschiedeten Kongressantrag, einem legislativen Erfolg für die Gewerkschaft.

Dank der Beharrlichkeit der AFE wurde die Beobachtungsstelle gegen Gewalt, Rassismus, Fremdenfeindlichkeit und Intoleranz im Sport wieder aktiviert. Aganzo betonte, dass wir gegenüber Hassmomenten, die unseren Fußball bedrohen, nicht gleichgültig bleiben dürften, weshalb die Arbeit der Beobachtungsstelle Priorität habe, um die Integrität des Sports zu schützen und sicherzustellen, dass diskriminierende Vorfälle ordnungsgemäß überwacht und behandelt werden.

Die Teilnehmer erhielten auch Neuigkeiten über das Centro AFE, den künftigen Hauptsitz der Gewerkschaft. Positive Entwicklungen werden bald erwartet – ein Symbol für Infrastrukturwachstum, das der wachsenden Rolle der Organisation entspricht.

In einer bewegenden Tradition ehrte die Versammlung zwei Personen mit dem Goldenen und Diamantenen Abzeichen. Der ehemalige spanische Stürmer Álvaro Negredo, ein Produkt der AFE-Fußballschulen und deren erster internationaler Absolvent, erzählte seinen Weg vom Kind in der Schule zum Spitzenprofi und dankte seinen Trainern. Lourdes Sobrados, langjährige AFE-Mitarbeiterin, sagte nach vier Jahrzehnten Dienst: „AFE war mein Leben“ – eine Zusammenfassung ihrer Hingabe abseits des Rampenlichts.

Die AFE-Versammlung unterstrich eine Phase starker Einheit und klarer Ziele, von internationaler Expansion bis zur nationalen Gleichstellung. Basierend auf einem Bericht von Marca.